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Heilpraktiken -
Alternativmedizin - Naturheilkunde |
"Heiterkeit empfindend will ich einatmen, Heiterkeit empfindend will ich ausatmen, so übt er sich" Buddha in der 118 Rede. Jeden Morgen bitte ich um Heiterkeit in der Meditation. Ich versuche, Kontakt mit dem Oben zu bekommen. Bei der Einatmung bemühe ich mich, imaginativ Heiterkeit in die Tonsurstelle hineinzuziehen. Fühldenkend führe ich den Atem spürend bis zum Beckenboden. Den Atem? Die Heiterkeit! Und bei der Ausatmung lasse ich diese heitere Welle an allen Chacras vorbei nach oben steigen. Wenn ich mich ganz erfüllt fühle, strahle ich sie in meine Umgebung aus wie Licht aus einer Lampe, die zuerst hell wird, ehe sie den Raum erleuchtet. Während des Tages erinnere ich mich immer wieder an dieses Erstgefühl und versuche, mit der gleichen Intensität zu strahlen, auch wenn der Tag hart ist. Oft ist er sehr angefüllt mit Tun! Konzentrationsstörungen lenken mich ab. Dann ziehe ich mich für kurze Zeit zurück und beginne zu bitten: Oh Boten Gottes helft mir, gebt mir von Seiner Heiterkeit, soviel ich schon aufnehmen kann. "Heiterkeit empfindend will ich einatmen..." Irgendjemand hat gesagt, das Geheimnis der Musik liegt in der Wiederholung. Das Geheimnis der täglichen Menschwerdung wäre gar nicht möglich ohne treues wiederholtes ben. An den meisten Tagen erfahre ich bei dieser morgendlichen Bitte an die Engel ihre Gegenwart als Antwort. Ich sehe sie nicht, ich höre sie nicht - ich spüre sie nicht. Ich weiß, daß sie gegenwärtig sind, so wie Arnold neben mir sitzt, in Meditation versunken. Dann empfange ich ihre Heiterkeit und kann endlich eintreten in absolutes Sein. Und dieses Sein ist dann heiter rundum. Nicht mehr der Atem trägt die Heiterkeit durch die Räume meines Daseins, nein, ich bin Heiterkeit, in der der Atem schwingend eingeordnet da ist. Heute ist es anders. Wann kommt man an eine Schwelle? Wann ist man reif, sie zu überschreiten? Und wird man morgen weitergehen oder stößt man sich selbst wieder auf eine niedrigere Stufe zurück? Spinoza sagt: "Trauer ist der bergang des Menschen von einem Zustand höherer zu geringerer Vollkommenheit`und postuliert weiter "Freude ist der bergang des Menschen von geringerer zu höherer Vollkommenheit". Trauer und Freude sind also bergänge. Ich hoffe, daß die bung der Heiterkeit mich in einen Schutzmantel hüllt, damit die bergänge von Trauer oder Freude nicht zu hart für meine Umgebung spürbar werden. Können unsere Mitmenschen nicht ein gewisses Gleichmaß von uns verlangen? Oder wenigstens die ständige Bemühung darum? Muß man sich nicht um so mehr bemühen, je differenzierter man zu agieren und reagieren versteht? Heiterkeit, wenn es mir manchmal gelingt sie für Zeiten zu verwirklichen, ist ein Zustand, kein bergang. Heute nun übe ich wieder Heiterkeit in der Meditation, da geschieht das Andere: ich bin plötzlich in einer Sphäre der Heiterkeit. Nicht die Boten Gottes geben mir etwas, sondern ich bin in einen anderen Zustand versetzt. Mir fällt das Wort von Dionysios ein, daß Engel Kräfte sind. Jean Daniélou spricht in "Die Sendung der Engel" auch davon, daß sie Sphären sind. So empfinde ich es jetzt: ich bin in einer anderen Sphäre. Ich weiß sofort, daß ich noch nicht die Kraft habe, dort zu bleiben, wenn ich mein Werktagsleben nach der Meditation wieder aufnehme. Aber - ich habe diesen Zustand doch erfahren! Das tröstet, hilft, schützt. Es gibt also eine Sphäre der Heiterkeit und diese Sphäre gehört zu den Kräften, also den Engeln der zweiten Ordnung, wenn man sich an die berlieferung halten will. Mich beschäftigt dieses Erlebnis sehr. Ich denke daran, daß es Entsprechungen gibt. Zum Beispiel ist jeder Mensch ein Teil des Menschheitskörpers. Wenn der Menschheitskörper krank ist - und das ist er heute wahrhaftig - dann ist auch der einzelne Mensch dadurch belastet. Wie die Zelle eines Körpers nicht unbedingt selbst krank werden muß, wenn ein Glied des Körpers erkrankte, so kann auch ein Mensch heute gesund bleiben. Aber - wie die Zelle - ist er in Mitleidenschaft gezogen. Mitleid führt zu nichts. Mitfühlen eröffnet aus der Erfahrung des Zustandes auch Wege zum Helfen. Das wissen wir und versuchen es zu praktizieren. Wie ist es nun mit den Engeln? Sind sie Einzelpersönlichkeiten innerhalb eines großen Organismus so, wie ein Mensch Teil der Menschheit ist? Können Engel krank werden? Und leiden dann alle anderen Engel der gleichen Stufe mit? Vielleicht ist es das Zeichen der Engel, wenigstens in den höheren Ordnungen, daß sie einer Gemeinschaft angehören, die nicht mehr krank, aber noch im Zustand der Reinigung ist. Meinen meditativen Erfahrungen nach sind alle Wesen zwischen uns und Gott auf dem Wege der Reinigung. Ganz gereinigt werden sie Licht. So wie Gott uns als Licht erscheint, ohne daß wir auch nur entferntest daran denken können, die Quelle dieses Lichtes zu erfassen oder zu definieren. "Herr, wir bitten, laß uns wandern So Tag um Tag und Jahr für Jahr Denn wir wollen zu Dir gehen, Auch wenn der Tod schon bei uns war. Irgendwann in fernen Zeiten Ahnt die Seele dann Dein Licht Und am Saume dieses Glanzes will sie knien. Mehr nicht." Durch die modernen Kommunikationsmittel wissen wir heute etwas mehr als früher von der gesamten Menschheit, wenigstens davon, wie sie heute ist. Wir hören und sehen vom Leid einzelner Völker - und ertragen nicht, es mitzufühlen. Wir hören und sehen ihre Feste - und können ihre Freude nicht nachfühlen; jedenfalls nicht so, als wäre es unsere Freude. Wenn das Bild verlischt, die Stimme verstummt, die Illustrierte unserer Hand entfällt, kehren wir in unsere kleine Welt zurück. Nichts ändert sich. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, werden wir etwas toleranter? Unser Wissen um die Menschheit, so wie sie heute lebt und ist, führt ab und an zu eigenem schlechten Gewissen und dann spenden wir eben ein bißchen Geld. Hier ein Erdbeben, da ein Kinderdorf... Unsere Hilflosigkeit vor der Lawine der Not ringsum macht, daß wir leicht resignieren. Was kann der Einzelne schon tun? Antwort: Materiell vielleicht nicht viel. Aber er kann durch seine Ausstrahlung signalisieren, daß er eine gesunde Zelle des Menschheitskörpers ist und andere gesunde Zellen sucht, um eine Phalanx geistig-seelischer Abwehr gegen die Not und das Unrecht auf dieser Erde zu bilden. Wenn ein einzelner kleiner Mensch hier unten nun für sich erfährt, daß Engel nicht nur Persönlichkeiten, sondern auch Kräfte, Mächte, Sphären sind, führt ihn das weiter? Kann er damit etwas anfangen? Können auch andere Menschen vielleicht etwas aus dieser Erfahrung gewinnen? Engel sind Persönlichkeiten, sie könenn sich spürbar machen, sie können zu uns sprechen, sie können auf individuelle Fragen allgemeingültige Antworten geben. Engel als Teile eines höheren Organismus sind für den Menschen ebenfalls erfahrbare Kräfte: man kann das Ganze erahnen. Allerdings ist es kaum in menschlichen Begriffen deutlich zu machen. Diese Erfahrung hat etwas mit der vierten Dimension zu tun. Raum und Zeit und Inhalt werden zu einem Zustand. Für diesen Zustand haben wir noch keine treffenden Wortbildungen, sondern nur Umschreibungen. Möglicherweise kann man etwas über diesen Zustand zwar nicht aussagen aber ausstrahlen. "Heiterkeit empfindend will ich einatmen, Heiterkeit empfindend will ich ausatmen" lehrt der Buddha. Wenn man nun weiterübt: "Heiterkeit ausstrahlend will ich dasein. Heiterkeit übend will ich leben", verändert man dann nicht die Schwingungen, die den eigenen Lebensraum treffen, positiv? Wenn ja, dann hilft man damit den Menschen und den Engeln." "Engel? Ja - Engel.", EURO-Verlag, 25,04 DM, 12,84 , ISBN 3-925774-13-0Falshöft 13 D 24395 Nieby Tel. 04643 - 2191 Fax: 04643 - 2180 Bücher sind Freunde. U n s e r e Bücher werden schnell VERTRAUTE. |
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