MedizInfo®Klinikbewertungen
Klinik-Verzeichnis mit individuellen Klinik und Krankenhaus Erfahrungen

Geben Sie jetzt Ihre Klinik-Bewertung ab!

AnnaSusanna

Gynäkologie

Anatomie und Physiologie der weiblichen Geschlechtsorgane
Fehlbildungen der weiblichen Geschlechtsorgane
Gynäkologische Untersuchungen
Gynäkologische Operationen und Eingriffe
Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett
Endometriose

Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane
Hormonsystem
Prämenstruelles Syndrom

Sexualstörungen der Frau
Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane
Unfruchtbarkeit der Frau
Verhütung
Wechseljahre
Häufige Erkrankungen bei Frauen:
Abnehmen - Körpergewicht im Griff
Akne
Bulimie
Cellulite-Tipps
Diabetes
Herzerkrankungen bei Frauen

Magersucht
Multiple Sklerose

Osteoporose

Grüne Links im Text?

 

Myom

Myom

Inhaltsübersicht:
Entstehung und Häufigkeit
Symptome
Diagnostik und Therapie

Top

Entstehung und Häufigkeit

Umfangreiche Informationen zur Krebserkrankungen bei Frauen bei MedizInfo®Krebs

Ein häufig vorkommender, gutartiger Tumor der Gebärmutter ist das Myom. Das Myom ist der häufigste Tumor des weiblichen Genitalbereichs überhaupt: Etwa ein Fünftel der Frauen ab dem 30. Lebensjahr sind davon betroffen sowie mehr als ein Drittel aller Frauen nach dem 50. Lebensjahr.

 

Myom wird nur sehr selten bösartig

Myome bilden sich aus übermäßig wachsenden Muskelfasern der kräftigen Gebärmuttermuskulatur. Finden sich bei einer betroffenen Frau mehrere Myome spricht man von einer Myomatose. Die Umwandlung in einen bösartigen Tumor ist extrem selten (weniger als 0,5 Prozent aller Myome).

 

Myome wachsen in verschiedene Richtungen

Myome entstehen meistens im Gebärmutterkörper. Seltener ist der Gebärmutterhals betroffen. Je nach Wachstumsrichtung werden Myome eingeteilt in:
  • intramural Myome: Wachstum innerhalb der Muskelwand
  • submuköse Myome: Wachstum in Richtung Uterushöhle
  • subseröse Myome: Wachstum in der Außenschicht unter der Serosa
  • intraligamentäre Myome: Wachstum zwischen den beiden Blättern des Ligamentum latum uteri des breiten Mutterbandes

 

Top

Symptome

Veränderungen der Regelblutung

Nicht immer verursachen Myome Beschwerden. Es kann aber zu einer verlängerten bzw. verstärkten Menstruation kommen. Dabei kann die Blutung in Einzelfällen über 14 Tage anhalten und auch unabhängig vom Zyklus auftreten. Die Folge dieser verstärkten Blutungen wäre eine sekundäre Anämie. Die Regelblutungen können auch schmerzhaft sein (Dysmenorrhö).

 

Blase und Darm können betroffen sein

Durch das Größenwachstum von Myomen kann es zu Drucksymptome im Bereich der Nachbarorgane kommen. Das sind insbesondere Schmerzen. Es können aber auch Beschwerden bei der Blasenentleerung auftreten, wie z. B. Pollakisurie, was eine häufige Harnentleerung von kleinen Mengen bedeutet. Es kann auch zu Verstopfung kommen. In seltenen Fällen verursacht ein Myom auch einen Darmverschluss.

 

Probleme in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft kommt es oft zu einer vorübergehende Größenzunahme des Myoms. Myome können das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen. Bei der Geburt kann es, je nach Lage und Größe des Myoms, auch zu einem Geburtshindernis werden.

 

Top

Bücher zum Thema aussuchenBücherliste:
Myom

Diagnostik und Therapie

Regelmäßige Kontrolle der Größe

Die Diagnose eines Myoms wird in der Regel durch die Kombination aus körperlicher und Ultraschalluntersuchung gestellt. Ob eine Therapie des Myoms erforderlich ist, richtet sich danach, ob eine Betroffene Beschwerden hat, oder nicht. Bestehen keinerlei Beschwerden, ist auch keine Behandlung notwendig. Allerdings sollten regelmäßige Ultraschalluntersuchungen erfolgen, um eine eventuelles Größenwachstum erkennen zu können.

 

Medikamente stoppen das Wachstum

Bei Beschwerden wie z. B. Schmerzen kann medikamentös oder operativ behandelt werden. So lässt sich das Wachstum eines Myoms durch die regelmäßige Einnahme bestimmter Hormonpräparate (Gestagene) bremsen. Auch eine Verkleinerung durch diese Medikamente ist möglich.

 

Große Myome sollten operativ entfernt werden

Eine operative Therapie ist bei großen Myomen empfehlenswert, insbesondere wenn sie Beschwerden wie Schmerzen sowie Störungen beim Wasserlassen und der Stuhlentleerung verursachen. Auch zu erahnende Komplikationen während einer für die Zukunft geplanten Schwangerschaft sind möglich. Kleinere Myome können durch die Scheide operiert werden, bei größeren erfolgt der operative Zugang in der Regel durch die Bauchdecke. Bei sehr großen Myomen und bei Frauen, die sicher nicht mehr schwanger werden wollen (z.B. ältere Patientinnen), kann die Gebärmutter auch komplett entfernt werden. Diese Maßnahme schützt zusätzlich vor der späteren Entstehung bösartiger Gebärmuttertumoren.

Top

Zur Übersicht:
Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane

 


Ratgeber zu zahlreichen Themen
kostenlos im MedizInfo®Shop
MedizInfo®Homepage
Zur Homepage

logoas.gif (3867 Byte)