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AnnaSusanna

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Verhütung:
Die Spirale danach

Gründe für die "Spirale danach"

Wer nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr eine Schwangerschaft vermeiden möchte, kann die "Spirale danach" anwenden. Gründe für eine nachträgliche Verhütung mit der Spirale können sein:
  • das Kondom ist gerissen oder abgerutscht
  • das Diaphragma ist verrutscht oder wurde falsch angewendet
  • es wurde keine Verhütung angewendet
  • der Geschlechtsverkehr wurde erzwungen
  • die "Pille danach" kann nicht mehr angewandt werden, weil schon mehr als 72 Stunden vergangen sind
  • eine hormonelle Nachverhütung ist unerwünscht oder kontraindiziert
  • die Spirale soll gleichzeitig auch als Langzeitverhütung angewandt werden

 

Wirkmechanismus

Die "Spirale danach" ist eine normale Kupfer-Spirale, wie sie auch sonst zur Schwangerschaftsverhütung angewandt wird. Die Abwehrreaktion, die durch die Kupfer-Spirale ausgelöst wird (vgl. Spirale), senkt die Befruchtungsfähigkeit der Samenzellen und verhindert die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Die Kupfer-Spirale ist keine Hormonspirale. Die Hormonspirale ist als "Spirale danach" nicht geeignet.

 

Zeitrahmen von 5 Tage

Die "Spirale danach" sollte spätestens 5 Tage nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr von einem Arzt eingelegt werden. Eine Schwangerschaft wird mit 99 prozentiger Sicherheit verhindert. Die eingelegte Kupfer-Spirale kann danach für 3 bis 5 Jahre als Verhütungsmittel in der Gebärmutter verbleiben.

 

Nebenwirkungen

Kurz nach dem Einlegen der Spirale kann es bei einigen Frauen zu krampfartigen Schmerzen kommen. Schmierblutungen können auftreten. Die erste Periode   ist oft stärker und länger. Wenn Sie normalerweise unter periodenbedingten Schmerzen leiden, können sich diese anfangs verstärken.

 

Kontraindikationen

Bei einer bestehenden Schwangerschaft darf die "Spirale danach" nicht angewandt werden. Auch Unterleibsentzündungen, Fehlbildungen der Gebärmutter und eine zu kleine Gebärmutter gehören zu den Kontraindikationen, bei denen eine Spirale nicht eingesetzt werden sollte.

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Verhütung

 


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