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Anatomische Grundlagen der Perthes-Erkrankung:
Durchblutung des kindlichen Hüftkopfes

Durchblutung des kindlichen Hüftkopfes Die Durchblutung des Hüftkopfes erfolgt durch wenige kleine zuführende Gefäße, die aus verschiedenen Regionen an das Gelenk herantreten. Die Blutgefäße verlaufen durch den Bereich der Gelenkkapsel, um in das Knochengebiet zu gelangen, das sie versorgen sollen. Durch die vielen Bewegungen des Gelenkes ist es leicht möglich, dass Blutgefäße abgeklemmt werden. Deshalb ist die Blutversorgung des Hüftkopfes immer ein sensibler und kritischer Bereich.

Je nachdem, in welchem Bereich des Hüftkopfes ein Blutgefäß abgeklemmt wird, werden unterschiedliche Knochengebiete nicht mehr ausreichend versorgt. In der Grafik werden die drei wesentlichen Möglichkeiten dargestellt:

  1. Ist die Hauptblutzufuhr durchbrochen oder behindert, so kann der gesamte Hüftkopf von einer Nekrose betroffen sein.
  2. Sind die Blutgefäße im mittleren Bereich, der Metaphyse unterbrochen, so bildet sich in diesem Bereich eine Nekrose.
  3. Sind die seitlichen Gefäße, die das Endstück (Epiphyse) des Hüftkopfes versorgen, betroffen, so ist auch nur in diesem Bereich mit einer örtlich begrenzten Nekrose zu rechnen.
 

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