MedizInfo®Klinikbewertungen
Klinikdatenbank mit individuellen Erfahrungsberichten
Geben Sie jetzt Ihre Klinik-Bewertung !

Becken und Hüfte

Bücher zum Thema aussuchenBücherliste: Orthopädie

Anatomie und Physiologie
Arthrose
Hüftgelenksarthrose
Coxa valga
Coxa vara

Epiphysiolysis capitis femoris
Hüftgelenksdysplasie / Hüftgelenksluxation

Hüftkopflösung
Perthes-Erkrankung
Schenkelhalsbruch

Schenkelhalsbruch: Ursachen und Häufigkeit

Schenkelhalsbruch

Wenn der Knochen zwischen dem Hüftkopf und dem großen Rollhügel (Trochanter major) bricht, so spricht man von einem Schenkelhalsbruch. Gleichbedeutend sich auch die Wörter Schenkelhalsfraktur oder Oberschenkelhalsfraktur.

 

Der Bruch des Schenkelhalses ist bei Kindern eine echte Rarität.

Ein Bruch des Schenkelhalsknochens kann in jedem Lebensalter auftreten. Bei Kindern sind sie jedoch eine echte Seltenheit. Zwar stürzen Kinder sehr oft, sie besitzen aber auch eine sehr gute Reaktionsfähigkeit und brechen sich ihre noch sehr elastischen Knochen selten.

 

Bei jungen Erwachsenen sind häufig Männer betroffen.

Bei jungen Erwachsenen sind fast ausschließlich Männer von einem Oberschenkel- oder einem Schenkelhalsbruch betroffen. Die Hauptursache sind Sport- und Verkehrsunfälle. Meistens sind massive Unfallereignisse und starke Kräfte notwendig, um die Verletzung zu verursachen und die gesunden und kräftigen Knochen zu brechen. In den mittleren Lebensjahren verringert sich die Anzahl der Schenkelhalsbrüche wieder. Vermutlich ist zunehmende Vernunft und Vorsicht dafür der Grund.

 

Am häufigsten sind Schenkelhalsbrüche bei älteren Menschen mit Osteoporose.

Etwa mit dem 50. Lebensjahr nimmt die Häufigkeit der Schenkelhalsbrüche wieder sprunghaft zu. Frauen sind häufiger betroffen, als Männer. Bedingt durch die hormonellen Veränderungen, nimmt die Stabilität der Knochen nach den Wechseljahren häufig ab. Zum Ausdruck kommt dies auch durch das Krankheitsbild der Osteoporose, von dem sehr häufig Frauen nach den Wechseljahren betroffen sind. Oft beginnt die Verminderung der Knochendichte schon mit der Menopause, der letzten Regelblutung. Durch osteoporotische Veränderungen aufgeweichte Knochen können schon bei einem vermeintlich leichten Unfall brechen. Der sensible Oberschenkelhals ist dabei besonders gefährdet.

 

Die Folgen der Erkrankung sind erheblich.

Verletzungen im Bereich der Hüfte kommen sehr häufig vor. Wegen ihrer großen Zahl haben sie in der Medizin einen hohen Stellenwert. Auch die gesellschaftlichen Auswirkungen (Behinderungen, Pflege, Kosten), die sich aus den Folgen dieser Erkrankungen sowohl insgesamt, als auch für Betroffene und Angehörige ergeben, sind bedeutend.

 

Stürze auf eine Körperseite sind gefährlich.

Bei älteren Menschen ist der Bruch des Oberschenkelhalses eine der häufigsten Verletzungen überhaupt. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, wenn sie auf eine Körperseite stürzen.

Top

Zur Übersicht
Schenkelhalsbruch

 



MedizInfo®Homepage
Zur Homepage

Zur Startseite
Becken und Hüfte

MedizInfo®Shop