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Akne durch Medikamente und chemische Substanzen
Empfindliche Haut reagiert mit Akne. Chemische Substanzen und Medikamente können Akne auslösen. Häufig ist das bei empfindlicher Haut der Fall. Zu den Substanzen gehören neben kosmetischen Artikeln auch Öl, Teer, Chlor, Rasierschaum, Hormone z. B. Cortison, Schlafmittel, Vitamin B12 und B6 und möglicherweise sogar fluorhaltige Zahncreme.

 

Kosmetik-Akne: Die meisten kosmetischen Artikel wie Make up und auch Sonnencremes haben chemische Substanzen als Inhaltsstoffe, die bei empfindlicher Haut zu Akne führen können. Dann entstehen die typischen Mitesser und Eiterpusteln an den Stellen besonders häufig, wo diese Artikel aufgetragen wurden. Meistens heilt die Kosmetik-Akne, sobald auf die entsprechenden Mittel verzichtet wird, problemlos ab.

 

Chlor-Akne: Hautkontakt und Einatmen von Chlor z. B. in Hallenbädern kann zu Akne führen. Das ist aber eher selten und nur bei entsprechend sensibilisierten Menschen der Fall. Bei chemischen Unfällen (Dioxin) kann Chlor-Akne in starker Form auch bei nicht sensiblen Menschen auftreten. Die Dioxin-Akne tritt oft Monate nach dem Kontakt auf und hält in unterschiedlich starker Form nicht selten ein Leben lang an.

 

Akne durch Medikamente: Diese Form der Akne kommt in der Regel nur dann vor, wenn ein bestimmtes Medikament über einen längeren Zeitraum eingenommen wird. Nach Absetzen des Medikamentes verschwindet diese Akneform meistens problemlos. Besonders häufig ist medikamentös bedingte Akne bei:
  • Schlaf- und Beruhigungsmitteln, die Brom enthalten.
  • Vitamin B Präparaten.
  • Cortisonhaltige Salben, Cremes und Tinkturen.

 

Beruflich bedingte Akne: In einigen Berufen, besonders in den Bereichen, in denen vermehrt mit Teer und Erdölprodukten, Benzin, Heizöl, Schmieröle und technischen Ölen gearbeitet wird, können diese Substanzen bei Kontakt regelrechte "Mitesser-Schwärme" auslösen. Das geschieht dann meistens an den Unterarmen. Das Gesicht ist selten betroffen, weil diese Substanzen bei der Arbeit seltener mit dem Gesicht in Kontrakt kommen.

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