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Feigwarzen: Komplikationen

Der Buschke- Löwenstein Tumor ist ein Riesenkondylom.

In seltenen Fällen entwickelt sich ein Buschke-Löwenstein Tumor, der in der Fachsprache Condylomata gigantea genannt wird. Diese Form der Feigwarzen wird auch als Riesenkondylom bezeichnet. Sie entstehen aus den klassischen HPV-Typen 6 und 11, die auch bei den normalen Feigwarzen als Hauptverursacher gefunden werden. Beim Busche-Löwenstein Tumor wachsen die Feigwarzen in großen Gruppen zusammen und zwingen ein blumenkohlartiges Aussehen. Sie können, je nach Ort, durch ihr starkes ausgedehntes Wachstum Schäden in der Umgebung hervorrufen oder z. B. bei schwangeren Frauen die Geburtswege verengen. Buschke-Löwenstein Tumoren kommen bei immungeschwächten Menschen häufiger vor. In seltenen Fällen kann sich aus einem Buschke-Löwenstein Tumor ein Plattenepithelkarzinom entwickeln.

 

Selten können bestimmte HPV-Typen die Entstehung von Krebs begünstigen.

Die seltener auftretenden HPV-16 und HPV-18 Subtypen werden auch mit der Entstehung bestimmter Krebsarten, z. B. Gebärmutterhalskrebs, in Verbindung gebracht. Dabei besteht aber eine lange Latenzzeit von bis zu 25 Jahren. Es wird vermutet, dass nicht allein die HPV Infektion, sondern auch weitere Faktoren für die Entstehung des Krebs verantwortlich sind. Die Entwicklung eines bösartigen Tumors ist dennoch die wichtigste mögliche Komplikation bei Feigwarzen.

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Feigwarzen - Condylomata acuminata

 

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