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Herpes genitalis

Herpes genitalis
Juckreiz, Spannungsgefühl, Bläschen - das sind die Symptome. Der Genital-Herpes ist eine virale, ein bis zwei Wochen andauernde Geschlechtskrankheit. Sie beginnt mit Juckreiz, Spannungsgefühl und Bläschenbildung an den Schleimhäuten der Genitalregion. Die Bläschen können aufplatzen. Begleitet werden diese Erscheinungen von Ödemen und glasigem Ausfluß.

 

Erstinfektion im Kindesalter verläuft ohne Symptome. Wie bei dem Lippen-Herpes verharren die Herpes-Viren in den Nervenknoten. Die meisten Menschen infizieren sich mit dem Herpes-Virus bereits in der Kindheit. Diese erste Infektion verläuft in 99 Prozent aller Fälle ohne Symptome. Die Betroffenen wissen gar nicht, daß sie sich damit einen lebenslangen Begleiter "eingefangen" haben, denn das Virus bleibt stumm im Körper.

 

Die Infektion kann immer wieder aufflammen. Erst später führen begünstigenden Faktoren zu einem Auftreten der Symptom. Diese Auslöser können sein:
  • durch andere Infekte geschwächte Körperabwehr
  • UV-Licht
  • Fieber
  • Menstruation

 

Der Partner sollte sich auch untersuchen lassen. Genital-Herpes kann jedoch, wie alle Geschlechtskrankheiten, nicht nur durch neuerliches Aufflammen der im Körper befindlichen Viren entstehen. Man kann sich auch bei einem Sexualpartner neu infizieren. Aus diesem Grunde ist bei der Diagnose von Herpes genitalis die Untersuchung des Partners sinnvoll.

 

Aciclovir hilft. Die Therapie der Herpes Infektion besteht, wie beim Herpes simplex, im Auftragen einer Aciclovir haltigen Salbe. Bei schwereren Fällen kann Aciclovir in Tablettenform oder intravenös verabreicht werden.

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