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Windpocken
 

Windpocken
im Internet

 
Kurzinfo: Windpocken
Symptome Virusinfektion. Rote Flecken, Knötchen und Bläschen, die nässen und später verkrusten. Abheilung nach 2 bis 3 Wochen. Starker Juckreiz. Bei Erwachsenen sind Komplikationen möglich.
Inkubations-
zeit
10 - 28 Tage
Ansteckungs-
gefahr
2 Tage vor bis 6 Tage nach dem Auftreten der ersten Bläschen.
Immunität Lebenslang.
Vorbeugung Windpocken-Impfung
Therapie Keine. Evt. juckreizstillende Mittel  und/oder antivirale Medikamente. Nicht Kratzen. Es besteht Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz.
Windpocken sind sehr ansteckend. Windpocken werden durch das Varizellen Zoster Virus übertragen. Sie kommen weltweit vor und sind hoch ansteckend. Windpocken, oder Varizellen, werden durch Tröpfcheninfektion oder durch direkten Kontakt übertragen. Die Inkubationszeit beträgt 10 bis 28 Tage.

 

Varizellen Viren lösen auch die Gürtelrose aus. Auch nach überstandener Infektion bleiben die Viren als stumme Viren im Körper. Sie führen häufig bei einem erneuten Aufflammen der Infektion im Erwachsenenalter zu einer Gürtelrose.

 

Verschiedene Stadien der Windpocken treten nebeneinander auf. Zuerst zeigen sich am ganzen Körper verstreut rote Flecken. Die Flecken entwickeln sich zu Knötchen und dann zu kleinen Bläschen. Diese Entwicklung kann oft nur Stunden dauern. Die Bläschen sind ungefähr so groß wie ein Reiskorn. Sie können aufplatzen und nässen dann. Es bilden sich stark juckende Krusten. Windpocken Infektionen verlaufen schubförmig. Darum kann man die verschiedenen Stadien der Entwicklung oft nebeneinander beobachten.

 

Komplikationen treten meistens nur bei Erwachsenen auf. Die Bläschen heilen in der Regel nach zwei bis drei Wochen ohne Narben zu bilden ab. Bei Erwachsenen verläuft die Krankheit meistens schwerer. Es kann zu Komplikationen kommen, die besonders immungeschwächte Menschen betrifft. Es kann zu blutenden Windpocken kommen. Von den Blutungen sind häufig die Schleimhäute und der Verdauungstrakt betroffen. Als sehr seltene Komplikation kann es zu einer Enzephalitis kommen.

 

Vorsicht bei Neugeborenen. Für Neugeborene, die die Erkrankung bei der Geburt von der Mutter bekommen, können Windpocken gefährlich sein.

 

Juckreizstillende Salben. Als Therapie werden manchmal antivirale Medikamente eingesetzt. Sie sind aber in der Regel nicht erforderlich. Sinnvoll sind aber sicher juckreizstillende Mittel. Das Kratzen sollte unbedingt vermieden werden.

 

Es wird eine Impfung empfohlen Zur Vorbeugung wird eine Impfung empfohlen. Die Windpocken-Impfung ist seit Juli 2004 in das Standardprogramm der Impfempfehlung des Robert-Koch-Instituts aufgenommen worden.

 

Windpocken sind eine nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtige Erkrankung. Nähere Informationen zu den gesetzlichen Bestimmungen finden Sie hier.

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