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Schnupfen
- Rhinitis |
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| Kurzinfo:
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Schnupfen
- Rhinitis |
| Symptome |
Rötung
und Schwellung der Nasenschleimhaut, vermehrter Ausfluss zunächst wässrig, später
dickflüssig, Niesen, belegte Stimme, Kratzen im Hals, erschwertes Atmen |
| Therapie |
Behandlung
der Symptome, Nasentropfen (nur 2-3 Tage anwenden), Inhalieren von Wasserdampf, Raumluft
befeuchten, allgemeine Stärkung des Immunsystems |
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Bücherliste Schnupfen
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Inhaltsübersicht:
Beschwerden
Ursachen
Prognose
Vorbeugung und Selbsthilfe
Behandlung
Phytopharmaka |
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Top
Beschwerden
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| Da
ist er wieder! |
Die
Nase läuft, die Stimme ist belegt, es kratzt im Hals und das Atmen ist ein wenig
schwerer. Man kann schlechter riechen und schmecken. Da ist er wieder - der Schnupfen. In
seinem Verlauf wird der wässrige und klare Ausfluss der Nasenschleimhaut dickflüssiger.
Die Farbe wird zunehmend gelblich. Häufig muss man kräftig Niesen und die Nase ist
verstopft. |
| Oft
bleibt es beim Schnupfen. |
Meistens
ist der Schnupfen das erste Zeichen für eine Erkältung.
Entwickelt sich eine Erkältung nicht richtig, bleibt es beim Schnupfen. |
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Ursachen
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| Übertragung
durch Tröpfcheninfektion. |
Auslöser
für einen Schnupfen sind meistens Viren. Sie befinden sich im Luftstrom der Atemluft oder
in feinsten Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen aus Nase und Mund ausgestoßen werden.
Aus diesem Grund wird die Art der Infektionsübertragung auch Tröpfcheninfektion genannt. |
| Viren
befallen die Nasenschleimhaut. |
Die
Krankheitserreger befallen die Nasenschleimhaut. Diese rötet sich und schwillt an. Die
Schleimdrüsen produzieren dann vermehrt Ausfluss. |
| Kinder
haben häufiger Schnupfen. |
Da
Kinder erst im Laufe der Jahre ihre Immunabwehr gegen Viren entwickeln, werden sie
häufiger von Schnupfen geplagt. Bei Säuglingen kommt es häufig zu Problemen beim
Trinken. |
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Prognose
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| Ein
Schnupfen dauert drei bis fünf Tage. |
Ein
Schnupfen ist fast immer harmlos. Häufig verschwindet er nach drei bis fünf Tagen von
allein (Nach der "Regel": Drei Tage kommt er, drei Tage bleibt er, drei Tage
geht er!). Dauert der Schnupfen länger an, sollten Sie zum Arzt gehen. Das gilt auch für
den Fall, dass Sie Fieber über 39 Grad oder Hals- und Ohrenschmerzen oder Schmerzen im
Stirnbereich und unter den Augen haben. In diesen Fällen hat sich die Entzündung
meistens ausgebreitet, z. B. auf die Nasennebenhöhlen. |
| Schnupfen
sollte immer ausgeheilt werden. |
Da
der Schnupfen Vorläufer bzw. Vorstufe einer ernsthaften Erkrankung sein kann (z. B. Mittelohrentzündung., Lungenentzündung, Rippenfellentzündung,
Kiefer- oder Stirnhöhlenentzündung etc.), sollte ein Schnupfen immer ausgeheilt werden. |
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Top
Vorbeugung und Selbsthilfe
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Außer
einer allgemeinen Stärkung des Immunsystems ist eine
Vorbeugung gegen Schnupfen fast nicht möglich. Hier finden Sie unsere Tipps. |
| Viel
trinken hilft am besten. |
Hat
es sie erwischt, sollten Sie vor allem viel trinken. Das ist eine einfache Hilfe für die
Nasenschleimhaut, damit der Ausfluss dünnflüssig bleibt. Sorgen Sie auch für feuchte
Atemluft, indem sie z. B. feuchte Tücher über die Heizung hängen. Die mit Wasser
gefüllten Raumbefeuchter, die gerne an die Heizung gehängt werden, sind nicht zu
empfehlen. Sie sind häufig eine wahre Brutstätte für Krankheitserreger. |
| Dampf
inhalieren. |
Bei
stark verstopften Nasen hilft das Inhalieren von heißem Dampf. Es lässt die
Nasenschleimhaut abschwellen und fördert den Schleimausfluss. Unterstützend wirkt z. B.
das Zufügen von einigen Tropfen Teebaum- oder Kamillenöl in das heiße Wasser. |
| Richtiges
Naseputzen ist wichtig. |
Putzen
Sie Ihre Nase richtig. Am besten ist einseitiges Schnauben: Ein Nasenloch zuhalten und
durch das andere kräftig schnauben. Das verhindert, dass der Naseninhalt nach oben
gedrückt wird und die Nasennebenhöhlen entzündet. |
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Top
Behandlung
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| Schnupfenviren
lassen sich nicht gezielt bekämpfen. |
So
ein Pech. Schnupfenviren kann man nicht ursächlich bekämpfen. Es gibt kein Mittel, das
die Viren direkt vernichtet. Das gilt auch für andere Erkältungskrankheiten. Meistens
wird versucht, die Symptome des Schnupfens zu lindern. |
| Nasentropfen
sollten vorsichtig angewandt werden. |
Neben
den Selbsthilfemaßnahmen können Medikamente helfen, die Gefäße in der geschwollenen
Nasenschleimhaut zu verengen. Das führt zu einer Beruhigung der Nasenschleimhaut. Aber
Vorsicht! Nasentropfen zur Abschwellung der Nasenschleimhaut sollten nicht länger als
zwei bis drei Tage angewendet werden. Danach kann es sein, dass nach dem Absetzen die
Nasenschleimhaut um so stärker anschwillt und sich ein "Medikamentenschnupfen"
entwickelt. |
| Ein
Nasenloch reicht zum Atmen. |
Am
besten benutzen sie Nasentropfen nur, wenn es unumgänglich ist, z. B. in der Nacht. Eine
weitere Möglichkeit: Behandeln Sie nur ein Nasenloch. Das reicht aus, um Luft zu
bekommen. |
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Phytopharmaka
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| Phytotherapie
ist schonend und wirksam. |
Fast
immer helfen pflanzliche Medikamente - Phytopharmaka - die Symptome zu lindern. Sie haben
auch vielfach eine antibakterielle Wirkung und können so einer Infektion vorbeugen. Je
früher Phytopharmaka angewandt werden, desto wirksamer sind sie. Schon bei den ersten
Anzeichen können sie unterstützend eingesetzt werden. Sie wirken auch einer Ausbreitung
der Infektion entgegen. |
Leitfaden Phytotherapie |
"Phytopharmaka
sind im Gegensatz zu chemisch-synthetischen Nasensprays nebenwirkungsarm. Auch wenn sie
über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, schädigen sie die Nasenschleimhaut
nicht und führen zu keiner Rhinitis medicamentosea." Dieses Zitat stammt aus dem
Fachbuch "Leitfaden Phytotherapie" von Schilcher, Kamerer (ISBN 3437553410, S.
413) und belegt den hohen Stellenwert pflanzlicher Arzneimittel. |
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Oft
sind gerade in pflanzlichen Arzneimitteln mehrere pflanzliche Wirkstoffe so kombiniert,
dass sie ein möglichst effektives und breites Wirkspektrum haben. Zäher, festsitzender
Schleim wird gelöst und die Schleimhaut schwillt ab. Das angestaute Sekret kann besser
abließen und so verschwindet auch der Druckkopfschmerz. Durch den verminderten Sekretstau
wird auch das Risiko für eine bakterielle Infektion gesenkt. Der Heilungsprozess wird
beschleunigt. Top |
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