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Hypertonie / Bluthochdruck

Hypertonie

Salz und Hypertonie

Inhaltsübersicht:
Nierenfunktionsstörung
Umstellung
Tabelle

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Nierenfunktionsstörung

Die meisten Hypertoniker brauchen ihren Salzverbrauch nicht mehr

In der Bundesrepublik Deutschland liegt der durchschnittliche Salzverbrauch mit 11 bis 12 g pro Tag ungefähr doppelt so hoch, wie ihn kochsalzsensitive Menschen mit hohem Blutdruck vertragen. Wirklich notwendig ist nur ein Viertel dieser Menge. Die früher vertretene These, dass Kochsalz generell für einen hohen Blutdruck mitverantwortlich ist, und deshalb unbedingt reduziert werden muss, gilt heute als überholt. Nur die wenigen Betroffenen, bei denen der hohe Blutdruck auf eine Nierenfunktionsstörung zurückzuführen ist, müssen auf ihren Kochsalzverbrauch achten. Bei diesen Menschen führt eine geringere Menge Kochsalz auch tatsächlich zu einem niedrigeren Blutdruck. Alle anderen Hypertoniker brauchen dagegen nicht mehr auf Salz im Essen zu achten, wie andere Menschen. Denn insgesamt essen ja alle zuviel Salz. Das stört den Wasser- und Natriumhaushalt und wirkt sich auch auf die Magenschleimhaut negativ aus.

 

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Umstellung beim Essen

Es gibt Alternativen.

Salzarm zu essen bedeutet für die ungefähr 10 Prozent Hypertoniker, die eine Nierenfunktionsstörung haben, eine große Umstellung. Dennoch gilt nach wie vor, dass viele Gerichte auch ohne Salz ganz hervorragend schmecken. Viele pflanzlichen Gewürze, können das Salz überflüssig machen und oft noch feiner und stärker als Salz sein. Eine Vielzahl von Möglichkeiten bieten schon Ingwer, Dill und Senf. Möglich ist auch das Würzen mit Diätsalzen, die es in Reformhäusern gibt. In der folgenden Tabelle erhalten Sie eine Übersicht über den Salzgehalt der am häufigsten verwendeten Grundnahrungsmittel.

 

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Tabelle

Lebensmittel

Gewicht

in g

Kochsalzgehalt

in g

Bachforelle
200
0,20
Blumenkohl, gekocht
200
0,056
Bohnen in Dosen
200
1,40
Bohnen, grün, roh
200
0,01
Bückling
100
1,80
Butter
100
0,012
Camembert
100
1,8 - 2,4
Champignons
200
0,06
Champignons in Dosen
200
1,83
Doppelrahmfrischkäse
100
1,5
Erbsen in Dosen
200
1,20
Erbsen, grün, roh
200
0,01
gekörnte Brühe
250 (1/4 l)
2,50
Gewürzgurken
100
2,40
Hackfleisch (halb u. halb)
150
0,13
Haferflocken
100
0,0075
Hartwurst
100
3,30
Heringsfilet in Tomatensoße
100
1,34
Huhn
250
0,53
Hühnerei
55 (1 Ei)
0,19
Joghurt, 3,5 % Fett
175
0,21
Kartoffeln, ohne Schale
60 (1 St)
0,03
Kasseler
150
3,65
Knäckebrot
10 (1 Scheibe)
0,12
Kondensmilch, 10 % Fett
3 (1 Teel.)
0,01
Kopfsalat, roh
30
0,008
Margarine
100
0,20
Matjesfilet
100
6,40
Milch, fettarm, 1,5 % Fett
500
0,60
Möhren, gekocht
200
0,20
Reis, poliert
100
0,02
Rindfleisch in Dosen
150
2,29
Rindfleischfilet
150
0,19
Roggenmischbrot
50 (1 Scheibe)
0,51
Sauerkraut, abgetropft, roh
200
1,80
Schinken, gekocht
100
2,17
Schinken, geräuchert, roh
100
4,50
Schmelzkäse
100
3,1
Schnittkäse
100
1,5 - 3,3
Schnitzel
150
0,21
Schweinefleisch (Schulter)
150
0,28
Spagetti, eifrei
100
0,013
Spargel in Dosen
200
1080
Spargel, roh
200
0,02
Speisequark, 40 % Fett i. Tr.
100
0,05
Tomate, roh
60 (1 St)
0,01
Tomatenketchup
15 (1 Eßl.)
0,44
Vollkornbrot
50 (1 Scheibe)
0,54
Vollmilch, 3,5 % Fett
500 (1/2 l)
0,61
Weizenbrot
50 (1 Scheibe)
0,49
Weizengrieß
100
0,002
Wurst im Durchschnitt
100
1,5 - 2,0
Zwiebeln, gewürfelt, roh
5 (1 Eßl.)
0,001
Zwiebeln, getrocknet
5 (1 Eßl.)
0,013

 

Kalorientabellen können sinnvoll sein.

Zusätzlich sollte sich jeder, der sich bewusst ernähren will, eine Kalorientabelle der gebräuchlichsten Lebensmittel anschaffen. Sie gibt es im Buchhandel in diversen Ausführungen. Achten Sie aber nicht nur auf die einfache Kalorienzahl. Viel wichtiger ist eine ausgewogene Ernährung mit deutlich reduziertem Fettanteil.

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