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Krebs - Onkologie

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Was ist Darmkrebs?

Fast immer ist der Dickdarm betroffen.

Unter "Darmkrebs" versteht man die Bildung von Tumoren im Bereich der Dickdarmschleimhaut oder konkret das Kolonkarzinom.Tumoren des Dünndarms kommen insgesamt nur sehr selten vor. Häufig findet sich auch die Bezeichnung kolorektale Karzinome.

 

Eine ausführliche Darstellung der Anatomie und Physiologie des Enddarm und seiner Erkrankungen finden Sie hier.

Die Aufgabe des Dickdarm besteht im Wesentlichen darin, den noch sehr dünnflüssigen vorverdauten Nahrungsbrei aus dem Dünndarm die Flüssigkeit zu entziehen. So wird der Stuhl eingedickt. Der letzte Abschnitt des Dickdarms, der Enddarm (auch Mastdarm oder Rektum), speichert dann den Stuhl bis zur nächsten Darmentleerung. Häufige Krankheitszeichen bei Dickdarmkrebs ergeben sich entsprechend aus der Beeinträchtigung der normalen Darmfunktion. Häufig kommt es zu Verstopfungen, wenn durch das Tumorwachstum die Durchgängigkeit des Darmes beeinträchtigt ist. Es können auch Durchfälle auftreten, wenn der Dickdarm dem Nahrungsbrei nicht mehr ausreichend die Flüssigkeit entzieht.

 

Häufigkeit und Lokalisation von Kolonkarzinomen

Dickdarmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen überhaupt. Die Zahl der Erkrankungen nimmt momentan zu. Darmkrebs macht insgesamt 12 - 15 Prozent aller Krebserkrankungen aus. Jedes Jahr werden pro 1000.000 Einwohner 20 - 24 Neuerkrankungen registriert. Kolonkarzinome treten nicht mit der gleichen Wahrscheinlichkeit im gesamten Dickdarm auf. Bestimmte Abschnitte, insbesondere der Enddarm sind häufiger von einer Krebsentwicklung betroffen. In der nebenstehenden Zeichnung finden Sie eine Darstellung der Häufigkeit und der vorwiegenden Entstehungsorte des Kolonkarzinoms. Männer und Frauen sind ungefähr gleich häufig betroffen. Die meisten Betroffenen erkranken in einem Alter zwischen 50 und 70 Jahren.

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