MedizInfo®Klinikbewertungen
Klinikdatenbank mit individuellen Erfahrungsberichten
Geben Sie jetzt Ihre Klinik-Bewertung ab!

Ohren

Bücher zum Thema aussuchenBücherliste: HNO

Innenansicht
Vom Schall zum Wort

Akustikus-Neurinom
Cholesteatom
Hörsturz
Meniére-Krankheit
Ohrfurunkel
Ohrmuschel-
perichondritis

Othämatom
Otitis externa
Otitis media
Otosklerose
Tinnitus
Trommelfell-
perforation

Ohrfurunkel

Ohrfurunkel

Kurzinfo:

Ohrfurunkel (Otitis externa circumscripta)

Symptome

Schwellung im Gehörgang, Schmerzen, Fieber, schlechtes Allgemeinbefinden

Wann zum Arzt?

Bei Schmerzen und sichtbaren oder tastbaren Schwellungen.

Therapie

Reinigung, Antibiotika, Kortikoidsalben, Analgetika, evt. chirurgische Öffnung

Vorbeugung

Richtige Ohrreinigung

Ein Haarbalg im Gehörgang ist entzündet.

Bei einem Ohrfurunkel (Otitis externa circumscripta) handelt es sich um eine örtlich begrenzte, tief ins Ohr reichende eitrige Entzündung eines Haarbalges im äußeren Gehörgang. Weiterführende Infos zu Furunkel und Follikolitis finden Sie hier. Ausgelöst wird diese Art der Ohrenentzündung vor allem durch eine Bakterienart, die so genannten Staphylokokken.

 

Oft ist die Ursache eine unsachgemäße Ohrenreinigung.

Durch Manipulationen im Gehörgang beispielsweise durch unsachgemäße und häufige Verwendung von Wattestäbchen kann die Bildung eines Ohrfurunkels begünstigt werden. Auch häufiges Schwimmen, besonders im Chlorwasser, trocknet die Haut aus. Sie ist dann gegen Infektionen nicht mehr so geschützt. Bei Druck auf den knorpeligen Vorsprung der Ohrmuschel macht sich ein Ohrfurunkel durch einen stechenden Schmerz bemerkbar. Zudem ist der Gehörgang häufig zugeschwollen und die Lymphknoten in der Umgebung der Entzündung vergrößert. Es kann zu Fieber kommen. Häufig ist das Allgemeinbefinden stark beeinträchtigt. Aus dem Furunkel kann sich gelblicher bis grüner Eiter in den Gehörgang entleeren.

 

Desinfektion, Antibiotika und Kortikoidsalben werden eingesetzt.

Die Behandlung dieser eher harmlosen Ohrenerkrankung erfolgt durch Reinigung des Gehörganges mit Alkohol zur Desinfektion. Dadurch soll eine weiteres Ausbreiten der Entzündung unterbunden werden. Durch die zusätzliche Verabreichung von Antibiotika zur Abtötung von bakteriellen Keimen und Kortikoidsalben, die die entzündliche Reaktion stoppen, kann ein Ohrfurunkel in den meisten Fällen ausreichend behandelt werden. Schmerzlindernde Medikamente bei starken Ohrenschmerzen sind sinnvoll.

 

Chirurgische Öffnung des Furunkels nur bei Therapieversagen.

Schlägt die medikamentöse Behandlung nicht an, muss das Furunkel gegebenenfalls chirurgisch geöffnet werden, damit der Eiter ausfließen kann. Hiernach werden Antibiotikatabletten verabreicht, um die Krankheitskeime wirkungsvoll abzutöten.

Top

Zur Übersicht
Erkrankungen des äußeren Ohres

 


MedizInfo®Homepage
Zur Homepage

Zur Startseite
Ohrenerkrankungen

Bestellen Sie Ihre Bücher, CDs, DVDs etc.über den MedizInfo®-Link bei Amazon!

MedizInfo®Shop