Alle neun Sekunden stirb ein Mensch an den Folgen des Zigarettenkonsums.
Das ist das Ergebnis einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die davon
ausgeht, dass weltweit jährlich etwa fünf Millionen Menschen an den Folgen des
Zigarettenkonsums sterben. Auch in Deutschland ist die Zahl der Todesfälle erschreckend
hoch. Etwa 380 Menschen pro Tag oder jährlich etwa 140.000 Menschen sterben in
Deutschland an den Folgen des Tabakkonsums. Das sind mehr Todesfällen als durch Alkohol,
illegale Drogen, Aids, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen.
Dennoch gilt
für die Industrieländer immer mehr: Rauchen ist out. Von der Zigarette loszukommen aber
ist gar nicht so einfach. Da ist oft Hilfe nötig. Die Methoden sind vielfältig und
reichen von Medikamenten über Nichtraucherkurse bis hin zu Akupunktur und Hypnose.
Rauchen: Zahlen und Fakten
25 Prozent der Bevölkerung rauchen. Der Anteil der weiblichen Raucher steigt
überproportional.
Nikotinersatzstoffe
Mit Hilfe von Medikamenten können die Entzugssymptome erheblich verringert werden. Die
Erfolgsaussichten beim Entzug verdoppeln sich.
Bupropion
Medikamente mit diesem Wirkstoff enthalten kein Nikotin. Sie sind vor allem für Raucher
geeignet, die schon mehrere Aufhörversuche unternommen haben
Gewichtszunahme bei
Rauchentwöhnung
Nichtraucher verbrauchen weniger Kalorien, als Raucher. Auch macht ein Entzug hungrig. Wer
nicht gegensteuert, nimmt unweigerlich etwas zu.
Telefonnummern
01805/313131
Nichtraucher-Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(12 Cent/Minute: Mo-Do von 10.00 bis 22.00 Uhr, Fr-So von 10.00 bis 18.00 Uhr)
0800/1418141
Kostenfreie Hotline zur Raucherberatung und Tabakentwöhnung
täglich von 14.00 bis 18.00 Uhr