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Untersuchungsinstrumente

Inhaltsübersicht:
Übersicht
Mundspiegel
Sonde
Pinzette

 

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Übersicht

 

Instrumente müssen bereitgelegt werden. Die Untersuchungsinstrumente werden von der Helferin bei jedem Patienten in ausreichender Zahl neu bereitgelegt.

 

Das "Grundbesteck" Dazu gehören in jedem Fall die zu jeder Untersuchung benötigten und als Grundbesteck bezeichneten drei:
  • der Mundspiegel
  • die Sonde
  • die Pinzette

 

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Mundspiegel

 

Sehen was verborgen ist. Durch den Mundspiegel hat der Zahnarzt die Möglichkeit Teile der Mundhöhle zu betrachten, die er mit bloßem Auge nicht sehen kann. Der Spiegel wird auch noch zum Abhalten von Wange, Lippe und Zunge verwendet.

 

Vergrößern, was zu klein ist. Der Mundspiegel besteht aus einem Griff, einem leicht gekrümmten Verbindungsteil und einem runden Spiegel. Diesen Spiegel gibt es in verschieden Ausführungen.
  • flach - er zeigt ein normales Bild der Umgebung
  • hohl - er vergrößert das zu betrachtende Gebiet

 

Mundspiegel beschlagen nicht. Der Mundspiegel enthält eine wärmespeichernde Einlage, die das Beschlagen der Spiegeloberfläche verhindert.

 

Wie es auch noch geht. Es besteht auch die Möglichkeit den gleichen Effekt zu erzielen, indem der Mundspiegel mit speziellen Sprays oder Pasten versehen wird. Durch eine leichte Erwärmung der Oberfläche über einer Flamme, kann das Beschlagen auch verhindert werden.

 

Verschmutzte Spiegel müssen sofort gereinigt werden. Da die Mundspiegel leicht zerkratzen oder verschmutzen, z. B. durch Zement, Blut usw., werden sie sehr leicht blind. Die Zahnarzthelferin sollte daher peinlichst genau darauf achten, dass verschmutzte Spiegel sofort gereinigt werden. Bei Bedarf sind zerkratzte Spiegel auszuwechseln. Der Kopf und das Verbindungsteil sind abschraubbar.

 

Auf genügende Anzahl achten. Es sollten stets genügend Ersatzspiegel in der richtigen Art und Größe vorrätig sein.

 

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Sonde

 

Mit der Sonde kann Karies entdeckt werden. Die Sonde wird für die Untersuchung der Zahnoberfläche gebraucht. Mit diesem speziellen Tastinstrument kann eine beginnende Karies entdeckt werden.

 

Sonden sind sehr empfindlich. Sonden haben ein sehr empfindliches Arbeitsteil und die Zahnarzthelferin sollte beim Umgang mit diesen Instrumenten folgende Grundsätze beachten:
  • große Verletzungs- und Infektionsgefahr, daher vorsichtig handhaben
  • stumpfe, verbogene oder geknickte Sonden rechtzeitig aussortieren
  • Sonden nicht für andere Arbeiten missbrauchen

 

Es gibt zwei Formen von Sonden. Die Sonde wird in zwei verschiedenen Formen benutzt:
  • die gerade Sonde, die oben verschiedengradig abgewinkelt ist
  • die Häkchensonde

 

 

 

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Pinzette

 

Verlängerte Finger des Arztes. Die Pinzette ist ein Transportinstrument und gleichzeitig die verlängerten Finger des Zahnarztes.

 

Es gibt drei verschiedene Formen von Pinzetten. Wir unterscheiden:
  • die einfache Pinzette, abgewinkelt ohne Riffelung
  • die anatomische Pinzette, geriffelt
  • die chirurgische Pinzette, gezähnt

 

Die "College-Pinzette" Die in der Praxis auf häufigsten verwendete Pinzettenart ist die „College-Pinzette". Sie hat zwei Griffteile, die leicht federnd miteinander verbunden sind und zum Arbeitsteil hin ist sie über einen Kontrawinkel gebogen.

 

Pinzetten sind vielseitig verwendbar. Pinzetten werden bei der zahnärztlichen Behandlung für folgende Dinge benötigt:
  • Wattekugeln zu halten, mit denen die Zahnoberflächen abgewischt werden
  • Watterollen zu platzieren und sie wieder zu entfernen, mit denen der Speichel aufgesaugt wird
  • für das Anfassen und Bewegen eines Zahnes, um seinen eventuellen Lockerungsgrad festzustellen
  • lockere Füllungs- oder Zahnteile zu entfernen
  • Fremdkörper oder eingebissene Körnchen zu beseitigen

 

Die Enden müssen beim Schließen aufeinandertreffen. Die Greifarme der Pinzette (Branchen), sind sehr empfindlich und lassen sich leicht verbiegen. Die Helferin sollte deshalb genau darauf achten, dass die Enden des Arbeitsteils beim Schließen aufeinandertreffen.

 

Reinigung mit Ultraschall. Für die Reinigung der Instrumente werden in der Hauptsache Ultraschallgeräte verwendet. Sie arbeiten mit sehr hohen Schwingungszahlen und lösen durch verschiedene Flüssigkeiten die anhaftenden Zementreste.

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