Zahnmedizin: Gesund im MundZahnmedizin

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Inhaltsübersicht:
Gerades Handstück
Winkelstück
Rotierende Instrumente
Druckluftinstrumente - Turbinen

 

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Gerades Handstück

 

Wird nur bei direkter Sicht im Bereich der Frontzähne genutzt. Dieser Übertragungsteil ist ein gerader Aufsatz, der auf die Achse des Mikromotors aufgesteckt wird. Das gerade Handstück wird nur bei direkter Sicht und im Frontzahnbereich eingesetzt.

 

Farbige Ringe unterscheiden die Drehzahlen. Damit die richtige Umdrehungszahl für die durchzuführende Arbeit am Patienten erreicht wird, sind die Handstück-Aufsätze mit farbigen Ringen gekennzeichnet:

 

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  • grüner Ring - Herabsetzung der Drehgeschwindigkeit des Motors für Arbeiten im erweichten Dentin (z. B. Wurzelfüllung
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  • blauer Ring - Übertragung der normalen Drehzahl
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  • roter Ring - Heraufsetzung der Drehzahl (z. B. für Arbeiten im Zahnschmelz oder an Metall)
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  • gelber Ring - Wechsel der Drehbewegung für maschinell angetriebene Wurzelkanalinstrumente

 

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Winkelstück

 

Beim Winkelstück sind die Farben dieselben. Auch bei den Winkelstücken ist eine Veränderung der Drehzahl möglich. Die farbigen Markierungen auf den Aufsätzen entsprechen denen auf den Handstücken.

 

Das Winkelstück wird im seitlichen Bereich der Zähne genutzt. Im Gegensatz zu den Handstücken ist der Kopf des Winkelstücks leicht gebogen. Das rotierende Maschineninstrument kann so im rechten Winkel zur Antriebsachse eingesetzt werden. Für das Arbeiten im Seitenzahnbereich ist dieses besonders wichtig.

 

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Rotierende Instrumente

 

Die Rotationskraft ist wichtig. Antrieb und Übertragungsteil sind dafür da, den Maschineninstrumenten die nötige Rotationskraft zu geben.

 

Rotierende Instrumente werden zur Bearbeitung von Werkstoffen eingesetzt. Sie werden in der Hauptsache für die Bearbeitung von Werkstoffen und Hartgeweben benötigt:
  • für harte Substanzen, wie Schmelz oder Stahl: Hartmetallfräsen mit hohen Drehzahlen
  • für mittelharte Werkstoffe, wie z. B. Porzellan oder Gold: Schleifkörper und Schmirgelscheiben
  • für weichere Materialien, wie z. B. Kunststoff, Knochen oder Dentin: Stahlbohrer und Stahlfräsen

 

Aufgaben der Helferin. Die Zahnarzthelferin sollte darauf achten, dass bei den rotierenden Instrumenten der Hieb immer scharf ist, keine Gewebs- oder Zementreste mehr vorhanden sind und die belegten Flächen nicht abgenützt sind.

 

Die Reinigung ist erschwert. Die Reinigung der rotierenden Instrumente ist nicht einfach, da sie sehr schnell verschmutzen. Die Helferin sollte die Instrumente regelmäßig kontrollieren und eine intensive Reinigung mit Bürsten oder Ultraschall durchführen. Bei Bedarf, z.B. bei den Schleifkörpern, werden die Arbeitsteile ausgewechselt.

 

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Druckluftinstrumente - Turbinen

 

Die Drehkraft wird im Kopf des Aufsatzes erzeugt. Ganz im Gegensatz zu dem elektrischen Mikromotor, wird bei der Turbine die Drehkraft im Kopf des winkelstückartigen Aufsatzes erzeugt und nicht durch die Drehung der Achsenwelle.

 

450 000 Umdrehungen in der Minute. Im Kopf der Turbine befindet sich ein kleines Schaufelrad, der Turbinenrotor, der mit Pressluft in schnelle Rotation versetzt wird. Dadurch wird der in der Achse des Rotors befindliche Diamant bis zu einer Geschwindigkeit von 450 000 Umdrehungen pro Minute beschleunigt.

 

Wir unterscheiden zwei Arten von Turbinen:
  • die luftgelagerte Turbine
  • die kugelgelagerte Turbine

 

Luftgelagerte Turbinen Die luftgelagerte Turbine erreicht eine höhere Drehzahl, läuft geräuschärmer und erschütterungsfreier.

 

Kugelgelagerte Turbinen Die kugelgelagerte Turbine hat eine größere Durchzugskraft und damit die Voraussetzung zum Einsatz größerer Instrumente.

Die meiste Verwendung in der zahnärztlichen Praxis findet die kugelartige Turbine.

 

Reinigung gleich nach Benutzung. Gleich nach Beendigung der jeweiligen Behandlung müssen die Antriebe sofort gereinigt werden, damit sich kein Bohrstaub oder Speichel festsetzen kann.

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