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Krebs - Onkologie

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Gebärmutterkrebs - Endometriumkarzinom:
Diagnostik und Differenzierung

Die Untersuchung einer Gewebeprobe sichert die Diagnose

Der Verdacht auf ein Endometriumkarzinom ergibt sich durch die typischen Beschwerden wie Blutungen außerhalb des Menstruationszyklus sowie erneute Blutung nach Einsetzen der Wechseljahre. Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung sowie die Ultraschalldiagnostik weiter erhärtet. Gesichert wird die Diagnose durch eine feingewebliche Untersuchung einer Gewebeprobe. Diese erhält man durch eine Ausschälung (Kürettage) von Gebärmutterschleimhaut unter Narkose. Weitere sinnvolle Untersuchungen im Rahmen der erweiterten Abklärung sind:
  • Gebärmutterspiegelung
  • Untersuchungen zur Beurteilung der Tumorausdehnung:

Die benachbarten Lymphknoten werden ebenfalls mittels Computer- und Kernspintomographie beurteilt.

 

Der Zelltyp des Tumors wird bestimmt

Im Rahmen der feingeweblichen Untersuchung wird zudem festgestellt, welche Zelltypen in dem Tumor enthalten sind. Entsprechend unterscheidet man verschiedene Formen des Endometriumkarzinoms. Die Kenntnis dieser Formen ist wiederum für die Therapieplanung und die Abschätzung der Prognose von Bedeutung. So hängt beispielsweise die mittlere Überlebensrate nach 10 Jahren von der Art des Tumors ab.

 

Unterscheidung der Arten

Folgende Arten des Endometriumkarzinomen treten am häufigsten auf:
  • Adenoakanthom: etwa 83 Prozent
  • Adenokarzinom: etwa 65 Prozent
  • adenosquamöses Karzinom: etwa 55 Prozent
  • undifferenziertes Karzinom: etwa 50 Prozent
  • Klarzellkarzinom: etwa 30 Prozent
  • serös-papilläres Karzinom: etwa 10 Prozent

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