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Neurologie - Erkrankungen des Nervensystems

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Gehirntumoren:
Meningeom

WHO-Grad I bis II

Die Meningeome  machen ca. 20 Prozent der Hirntumoren aus und gehören mit einem WHO-Grad von I bis II zu den gutartigen Tumoren. Meist entwickelt es sich im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. Frauen sind häufiger betroffen, als Männer.

 

Symptome

Ausgehend von Zellen der Spinngewebshaut, wachsen Meningeome sehr langsam, üben aber auf das gesunde Gewebe Druck aus. Dadurch werden auch die Krankheitssymptome verursacht: psychische Veränderungen und je nach Lokalisation Sehstörungen oder Lähmungen.

 

Therapie

Die Therapie besteht in der operativen Entfernung des Tumors. Kleinere Tumore können auch mit Strahlentherapie oder mit dem Gamma-knife behandelt werden. Nicht operiert werden müssen kleine Meningeome bei älteren Menschen, wenn sie keine Wachstumstendenz zeigen.

 

Prognose

Bei vollständiger Entfernung ist Heilung möglich. Es kann aber zu einem erneuten Wachstum kommen. Ein Rezidiv tritt bei 13 Prozent nach vollständiger und in bis zu 85 Prozent nach unvollständiger Tumorentfernung auf. Daher besteht die Notwendigkeit einer dauerhaften Nachuntersuchung, auch mit bildgebenden Verfahren.

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