Insulinanaloga sind dem Insulin sehr ähnlich.
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Insulinanaloga sind Substanzen, die dem Insulin sehr ähnlich sind, jedoch
in ihrer chemischen Struktur einige Unterschiede aufweisen. Meist werden im Vergleich zu
natürlichem Insulin bestimmte Eiweißbestandteile, sogenannte Aminosäuren, ausgetauscht. |
Lediglich der Beginn und die Dauer der Wirkung unterscheiden sich.
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Die chemischen Unterschiede bewirken, dass Insulinanaloga im Unterschied
zu natürlichem Insulin andere Charakteristika haben, beispielsweise bezüglich
Wirkungseintritt und Wirkungsdauer. So unterscheidet man kurz und lang wirksame
Insulinanaloga. Unabhängig davon ist die Wirkung im Körper jedoch dieselbe wie die des
natürlichen Insulins, sodass es auch durch die Insulinanaloga zu einer Senkung des
Blutzuckerspiegels kommt. |
Insulinanaloga haben einige Vorteile gegenüber dem natürlichem
Insulin.
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Bei den kurz wirksamen Insulinanaloga setzt die Wirkung bereits nach etwa
15 Minuten ein. Dadurch muss nach dem Spritzen des Insulinanalogons nicht mit dem
Beginn der Mahlzeit gewartet werden (wie dies beim Insulin der Fall ist). Da die Wirkung
der Insulinanaloga relativ kurz ist, sind Unterzuckerungen (Hypoglykämien) nach einer
Mahlzeit in der Regel nicht zu befürchten. Bei der Therapie mit natürlichem Insulin kann
dies gelegentlich dann eintreten, wenn die Insulinwirkung länger anhält als der Körper
für die Verarbeitung der Mahlzeit braucht. |
Der Einsatz von Insulinanaloga ist nicht unumstriten.
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Allerdings ist die Diskussion um die Frage, ob Insulinanaloga den
natürlichen Insulinen überlegen sind, noch nicht abgeschlossen. Zudem sind die
Insulinanaloga erheblich teuer als die herkömmlichen Insuline. Die betreuenden Ärzte
müssen daher sorgfältig für jeden einzelnen Patienten individuell abwägen, ob die
Therapie mit einem Insulinanalogon oder mit einem natürlichen Insulin besser geeignet
ist.
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