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Kammertachykardie

Am häufigsten sind Menschen mit Herzerkrankungen betroffen.

Unter einer Kammertachykardie versteht man das Auftreten eines schnellen Herzschlags von etwa 120 bis 200 Schläge pro Minute. Der Ursprung dieser schnellen Herzschläge liegt in den erregungsleitenden Fasern der Herzkammern. Ursachen einer Kammertachykardie sind

In seltenen Fällen können Kammertachykardien auch bei herzgesunden Menschen vorkommen.

 

Von leichtem Schwindel bis hin zu einem lebensbedrohenden Schock -   die Folgen der Kammertachykardie können sehr unterschiedlich sein.

Kammertachykardien können sehr unterschiedliche Folgen haben. Das richtet sich danach, wie stark der Herzschlag erhöht ist und wie viel Blut durch den Herzschlag in den Körperkreislauf ausgeworfen wird und ob die Betroffenen bereits an einer Herzerkrankung leiden. Folgende Beschwerden können vorkommen:
  • Herzrasen (verbunden mit Angst und Schwäche)
  • Schwindel
  • Ohnmacht bzw. Bewusstlosigkeit (Synkope)
  • Herzinsuffizienz
  • Lungenödem
  • lebensbedrohender kardiogener Schock

 

Therapeutisch kommen Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen und eine Kardioversion infrage. Störungen des Elektrolythaushalts müssen ausgeglichen werden. Sind Medikamente der Auslöser der Kammertachykardie, so die Dosis reduziert werden. Manchmal müssen Medikamente abgesetzt und durch andere Medikamente ersetzt werden.

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