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Krebs - Onkologie

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Trophoblasterkrankungen:
Symptome und Diagnostik

Blutungen und Schmerzen müssen immer abgeklärt werden

Zeichen für eine Trophoblasterkrankung sind unregelmäßige Blutungen und Unterbauchbeschwerden nach Eintritt einer Schwangerschaft. Diese Symptome sind allerdings nicht typisch für die Trophoblasterkrankungen, sondern können auch aus anderer Ursache heraus auftreten. Dennoch sollten solche Beschwerden immer durch eine ärztliche Untersuchung abgeklärt werden.

 

Vergrößerte Eierstöcke sind tastbar

Bei der frauenärztlichen Untersuchung sind vergrößerte Eierstöcke tastbar. Als sicherer Hinweis für eine Blasenmole gilt der Abgang von Bläschen aus der Scheide.

 

Die Konzentration von HCG ist wegweisend

Weitere diagnostische Schritte sind die Ultraschalluntersuchung des Unterbauches und die Blutuntersuchung auf HCG (humanes Choriongonadotropin). Dieses Hormon wird typischerweise im Rahmen einer Schwangerschaft gebildet. Es ist im Blut nachweisbar und wird auch mit dem Urin ausgeschieden, worauf die üblichen, in Apotheken und Drogerien erhältlichen Schwangerschaftstests beruhen. Bei Trophoblasterkrankungen ist die HCG-Konzentration im Blut erheblich höher als bei einer normalen Schwangerschaft.

 

Metastasen müssen ausgeschlossen werden

Um die Diagnose einer Trophoblasterkrankung zu sichern, ist eine Ausschabung der Gebärmutter erforderlich. Das ausgeschabte Gewebe wird anschließend feingeweblich untersucht. Zudem sind weitere Untersuchungen sinnvoll, um das Vorliegen von Tochtergeschwülsten auszuschließen bzw. festzustellen:
  • Ultraschalluntersuchung des Bauches
  • Röntgenuntersuchung der Lunge, bei unklaren Befunden zusätzliche Computertomographie der Lunge
  • Kernspintomographie des Kopfes

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Trophoblasterkrankungen

 


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