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Krebs - Onkologie

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Trophoblasterkrankungen:
Therapie

Ausschabung und Chemotherapie sind hochwirksam

Die Therapie richtet sich nach der Art der Trophoblasterkrankung. Bei einer Blasenmole wird durch eine Ausschabung eine vollständige Entfernung des Tumors erreicht. Die Ausschabung sollte immer durch eine gleichzeitige Ultraschalluntersuchung kontrolliert werden. Danach sollte alle 2 bis 3 Wochen die HCG-Blutwerte kontrolliert werden. Eine weitere therapeutische Maßnahme stellt die Chemotherapie dar, die bei dieser Erkrankung sehr wirksam ist. Sie kann auch ohne Ausschabung versucht werden. Gelingt es aber nicht, den Tumor auf diese Weise vollständig zu entfernen, ist dann auch eine Operation erforderlich.

 

Kontrolle der HCG-Werte

Bei Trophoblasterkrankung mit schwerwiegendere Risiko, etwa bei nachgewiesenen Metastasen oder bei einem Chorionkarzinom ist die Chemotherapie unbedingt notwendig. Während der Chemotherapie erfolgt vor jedem Monatszyklus eine Kontrolle der HCG-Werte. Die Therapie wird so lange fortgesetzt, bis die HCG-Werte negativ sind.

 

Noch 1 Jahr oral verhüten

Nach der Therapie sollte noch für mindestens ein Jahr eine orale Verhütung durchgeführt werden, weil in dieser Zeit das Risiko einer Fehlgeburt erhöht ist. Danach gilt: Eine einmal eingetretene Trophoblasterkrankung erhöht das Risiko für Komplikationen in weiteren Schwangerschaften nicht.

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