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AnnaSusanna

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Phytoöstrogene in der Nahrung

Inhaltsübersicht:
Wirkung der Phytoöstrogene
Ernährung mit Phytoöstrogenen
Alternaiven

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Wirkung der Phytoöstrogene

Die zugeschriebenen Wirkungen werden teilweise kontrovers diskutiert. Dennoch werden Phytoöstrogene häufig wirksam angewandt.

Phytoöstrogene bedeutet nichts anderes, als pflanzliche Östrogene. Insbesondere die Wirkung der Isoflavone aus Soja und Rotklee wurde in den letzten Jahren eingehend untersucht. Vielfach werden den Isoflavonen aus Soja und Rotklee folgende Eigenschaften zugeschrieben:
  • Vorbeugung und Abschwächung von Hitzewellen
  • Vorbeugung von Osteoporose
  • Vorbeugung von Arteriosklerose und damit vorbeugend gegen Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Senkung des Brustkrebsrisikos
  • Senkung des Krebsrisikos insgesamt durch das Abfangen von freien Radikalen. Diese Wirkung wird auch als antioxidativ bezeichnet.

Laut Wuttke et al (Gynäkologe 2002-35:1007-1020) konnte eine positive Wirkung auf Wechseljahresbeschwerden oder auf Brustkrebs aber in den meisten klinischen Studien nicht gezeigt werden. Allerdings zeichnen sich in Studien knochenschützende Eigenschaften ab. Die Untersuchungsergebnisse werden weiterhin kontrovers diskutiert.

 

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Ernährung mit Phytoöstrogenen

Buch dazu anzeigenPhyto-Östrogene: Die sanfte Alternative während der Wechseljahre.
Wie versorge ich mich mit Phytoöstrogenen und welche Menge muss ich davon täglich zu mir nehmen? Durch einen Vergleich der Ernährungsgewohnheiten verschiedener Völker wurde deutlich, dass die asiatische Ernährung im Hinblick auf die Versorgung mit Phytoöstrogenen vorbildlich ist. Japaner und Chinesen nehmen täglich durchschnittlich 50 bis 60 mg Phytoöstrogene auf. Die mediterrane Kost enthält nur noch 15 bis 30 mg und das Essen in den westlichen Industrieländern nur 5 mg Phytoöstrogene pro Tag. Da in den asiatischen Ländern Wechseljahresbeschwerden und Brustkrebs deutlich niedriger sind als in den westlichen Industrieländern, geht man heute davon aus, dass die optimale durchschnittliche "Tagesration" an Phytoöstrogenen bei 50 bis 60 mg pro Tag liegt.

 

Isoflavon und Ligan sind Phytoöstrogene.

Unter dem Begriff Phytoöstrogene werden die pflanzlichen Bestandteile Isoflavon und Ligan zusammengefasst. Hauptlieferant sind Hülsenfrüchte und darunter ganz besonders die Sojabohne. Sie ist der Star unter den phytoöstrogenhaltigen Pflanzen.

 

Sojabohnen und ihre Produkte sind Hauptlieferanten für pflanzliche Östrogene.

Aus diesem Grund gehören Sojabohnen und Sojabohnenprodukte auf jeden Speiseplan. Beachtet werden sollte aber, dass z. B. Sojasoße nur einen geringen Anteil an Phytoöstrogenen besitzt, die bei der Herstellung verloren gehen. Die bei uns immer häufiger angewandten Sprossen sind keine Sojasprossen, sondern Mungbohnensprossen. Sie sind zwar sehr gesund und auch sehr schmackhaft, enthalten aber nur einen geringen Anteil an Phytoöstrogenen. Richtige Sojasprossen mit einen hohen Anteil an Phytoöstrogenen findet man nur selten. Sie sind kleiner als Mungbohnensprossen und haben einen intensiven bitteren Geschmack. Deshalb werden sie in dieser Form kaum in der Küche eingesetzt.

 

Tofu ist vielseitig verwendtbar.

Wichtiger Lieferant für die Phytoöstrogene in der asiatischen Küche ist das Tofu. Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt und ist geschmacksneutral. Erst durch Verarbeitung und Gewürze nimmt es Geschmack an. Das ist der Grund dafür, warum Tofu so vielseitig einsetzbar ist.

 

Verschiedene Nahrungsmittel enthalten Phytoöstrogene.

Phytoöstrogene sind aber nicht nur in der Sojabohne enthalten. Auch andere Nahrungsmittel enthalten, wenn auch in geringerer Konzentration, Phytoöstrogene. Sie sind enthalten in:
  • Sojabohnen
  • Linsen
  • Leinsamen
  • Flachssamen
  • Spargel
  • Haferflocken
  • Knoblauch

 

Eine dauerhafte und frühzeitige Ernährung mit Phytoöstrogenen ist erforderlich.

Damit Phytoöstrogene in der Nahrung ihre protektive Wirkung entfalten können, müssen sie langfristig und in ausreichender Menge in die Ernährung integriert werden. Nur, wer regelmäßig Phytoöstrogene zu sich nimmt, kann mit ihrer Schutzwirkung rechnen. Das bedeutet für die meisten Menschen in den Industrieländern eine konsequente Ernährungsumstellung, die dauerhaft eingehalten werden muss. Dabei ist Diziplin und Durchhaltevermögen erforderlich. Wichtig ist auch, dass diese Ernährung schon in jungen Jahren, am sinnvollsten schon mit Beginn der Pubertät erfolgen sollte. Wer erst mit 50 anfängt, kann nicht damit rechnen, dass sich die Ernährungsumstellung positiv auf mögliche Beschwerden auswirkt.

 

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Alternativen

Alternative Traubensilberkerze

Insgesamt scheint fraglich, ob die Ernährung allein eine Alternative bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden darstellen kann. Eine pflanzliche Alternative zur hormonellen Behandlung besteht aber dennoch. Extrakte aus der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemose) werden schon lange bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Ihre Wirksamkeit ist durch Studien wissenschaftlich belegt. Umfassende Informationen zu Traubensilberkerze finden Sie hier.

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