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Ernährung mit Phytoöstrogenen
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Wie versorge ich mich mit Phytoöstrogenen und welche Menge muss ich davon
täglich zu mir nehmen? Durch einen Vergleich der Ernährungsgewohnheiten verschiedener
Völker wurde deutlich, dass die asiatische Ernährung im Hinblick auf die Versorgung mit
Phytoöstrogenen vorbildlich ist. Japaner und Chinesen nehmen täglich durchschnittlich 50
bis 60 mg Phytoöstrogene auf. Die mediterrane Kost enthält nur noch 15 bis 30 mg und das
Essen in den westlichen Industrieländern nur 5 mg Phytoöstrogene pro Tag. Da in den
asiatischen Ländern Wechseljahresbeschwerden und Brustkrebs deutlich niedriger sind als
in den westlichen Industrieländern, geht man heute davon aus, dass die optimale
durchschnittliche "Tagesration" an Phytoöstrogenen bei 50 bis 60 mg pro Tag
liegt. |
Isoflavon und Ligan sind Phytoöstrogene.
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Unter dem Begriff Phytoöstrogene werden die pflanzlichen Bestandteile
Isoflavon und Ligan zusammengefasst. Hauptlieferant sind Hülsenfrüchte und darunter ganz
besonders die Sojabohne. Sie ist der Star unter den phytoöstrogenhaltigen Pflanzen. |
Sojabohnen und ihre Produkte sind Hauptlieferanten für pflanzliche
Östrogene.
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Aus diesem Grund gehören Sojabohnen und Sojabohnenprodukte auf jeden
Speiseplan. Beachtet werden sollte aber, dass z. B. Sojasoße nur einen geringen Anteil an
Phytoöstrogenen besitzt, die bei der Herstellung verloren gehen. Die bei uns immer
häufiger angewandten Sprossen sind keine Sojasprossen, sondern Mungbohnensprossen. Sie
sind zwar sehr gesund und auch sehr schmackhaft, enthalten aber nur einen geringen Anteil
an Phytoöstrogenen. Richtige Sojasprossen mit einen hohen Anteil an Phytoöstrogenen
findet man nur selten. Sie sind kleiner als Mungbohnensprossen und haben einen intensiven
bitteren Geschmack. Deshalb werden sie in dieser Form kaum in der Küche eingesetzt. |
Tofu ist vielseitig verwendtbar.
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Wichtiger Lieferant für die Phytoöstrogene in der asiatischen Küche ist
das Tofu. Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt und ist geschmacksneutral. Erst durch
Verarbeitung und Gewürze nimmt es Geschmack an. Das ist der Grund dafür, warum Tofu so
vielseitig einsetzbar ist. |
Verschiedene Nahrungsmittel enthalten Phytoöstrogene.
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Phytoöstrogene sind aber nicht nur in der Sojabohne enthalten. Auch
andere Nahrungsmittel enthalten, wenn auch in geringerer Konzentration, Phytoöstrogene.
Sie sind enthalten in:
- Sojabohnen
- Linsen
- Leinsamen
- Flachssamen
- Spargel
- Haferflocken
- Knoblauch
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Eine dauerhafte und frühzeitige Ernährung mit Phytoöstrogenen ist
erforderlich.
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Damit Phytoöstrogene in der Nahrung ihre protektive Wirkung entfalten
können, müssen sie langfristig und in ausreichender Menge in die Ernährung integriert
werden. Nur, wer regelmäßig Phytoöstrogene zu sich nimmt, kann mit ihrer Schutzwirkung
rechnen. Das bedeutet für die meisten Menschen in den Industrieländern eine konsequente
Ernährungsumstellung, die dauerhaft eingehalten werden muss. Dabei ist Diziplin und
Durchhaltevermögen erforderlich. Wichtig ist auch, dass diese Ernährung schon in jungen
Jahren, am sinnvollsten schon mit Beginn der Pubertät erfolgen sollte. Wer erst mit 50
anfängt, kann nicht damit rechnen, dass sich die Ernährungsumstellung positiv auf
mögliche Beschwerden auswirkt. |
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Alternativen
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Alternative Traubensilberkerze
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Insgesamt scheint fraglich, ob die Ernährung allein eine Alternative bei
der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden darstellen kann. Eine pflanzliche Alternative
zur hormonellen Behandlung besteht aber dennoch. Extrakte aus der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemose) werden schon
lange bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Ihre Wirksamkeit ist
durch Studien wissenschaftlich belegt. Umfassende Informationen zu Traubensilberkerze finden Sie hier.
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