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Schwangerschaft: Nach der Geburt
Traubenzucker direkt nach der Geburt verhindert Hypoglykämie. Während der Schwangerschaft hat sich das Kind an die überhöhte Zufuhr von Glucose über das Blut der Mutter gewöhnt und mit einer erhöhten Produktion von Insulin reagiert. Damit es nach der Geburt nicht zu einer gefährlichen Unterzuckerung kommt, sollte das Kind sofort nach der Entbindung eine Traubenzuckerlösung bekommen. Der Blutzuckerspiegel muss in den ersten Tagen alle drei Stunden kontrolliert werden.

 

Intensive Überwachung durch den Kinderarzt. Die Behandlung des Kindes muss auf die Entwicklung der Blutzuckerwerte abgestimmt werden. Aus diesem Grund ist die fortlaufende Kontrolle so wichtig. Manchmal ist die kurzzeitige Behandlung des Kindes in einer Kinderklinik notwendig. In jedem Fall sollte das Kind nach der Geburt intensiv von einem Kinderarzt betreut werden.

 

Der Insulinbedarf der Mutter sinkt nach der Geburt stark ab. Bei den Müttern sinkt direkt nach der Geburt der Bedarf an Insulin deutlich ab. Dies muss bei der Insulintherapie berücksichtigt werden. Es kann sogar vorkommen, dass für einige Tage überhaupt kein Insulin zugeführt werden muss. Eine strikte Kontrolle ist notwendig. Meistens reguliert sich der Stoffwechsel innerhalb einer Woche. Nicht selten ist der Insulinbedarf dann etwas geringer als vor der Schwangerschaft.

 

Diabetikerinnen können und sollen ruhig stillen. Diabetikerinnen können und sollten ruhig stillen. Auch wenn dies in den ersten Tagen nach der Geburt wegen der Behandlung des Kindes unter Umständen schwierig sein kann, so ist es doch in vielen Fällen möglich. Durch das Stillen sinkt oft der Insulinbedarf der Mutter. Vor dem Stillen sollte die Mutter Kohlenhydrate zu sich nehmen.

 

Empfängnisverhütung: Pro und Contra abwägen. Nach der Geburt sollte jede Frau auf eine ausreichende Empfängnisverhütung achten. Das ist besonders für Frauen mit Diabetes wichtig. Diabetikerinnen sollten sich über die Methoden der Empfängnisverhütung bei ihrem Gynäkologen informieren. Die Pille ist nicht grundsätzlich abzulehnen. Das Präparat sollte aber in jedem Fall nur einen geringen Hormongehalt haben und nur verordnet werden, wenn die Betroffenen gut eingestellt sind und noch keine Folgeschäden entwickelt haben. Bei Diabetikerinnen, die bereits unter Folgeschäden leiden, darf die Pille nicht eingesetzt werden.

 

Treffen Sie die für Sie richtige Wahl. Sinnvoll ist die Empfängnisverhütung mit Hilfe der Spirale. Die "Hormonspirale" ist davon ausgeklammert. Diese Methode bietet eine hohe Sicherheit und wird von den meisten Frauen gut vertragen. Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie keine Kinder mehr bekommen möchten, kann auch eine Sterilisation sinnvoll sein. Wer Näheres über die verschiedenen Methoden der Empfängnisverhütung wissen möchte, kann hier nachlesen.

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