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Infektiöse Endokarditis: Definition und Häufigkeit

Die Herzinnenhaut ist von Bakterien oder Pilzen befallen

Eine Endokarditis ist eine Entzündung der dünnen Bindegewebeschicht, die das Herz von innen auskleidet und "Endokard" genannt wird (vgl. Aufbau der Herzwand). Das Endokard bildet auch die Herzklappen. Gerade diese sind hauptsächlich von einer Endokarditis betroffen. Eine infektiöse Endokarditis ist eine Entzündung des Endokards, die durch Krankheitserreger wie Bakterien oder Pilze ausgelöst wird. Sie ist abzugrenzen von einer nichtinfektiösen Endokarditis.

 

Männer sind häufiger betroffen

In Deutschland werden jährlich pro 100.000 Personen etwa 2 bis 5 Erkrankungen registriert, wobei zu zwei Dritteln Männer betroffen sind. Die meisten Betroffenen sind jenseits des 60. Lebensjahres.

 

 

Eine infektiöse Endokarditis ist eine sehr schwere Erkrankung, die auch bei sachgerechter, optimaler Behandlung in 20 bis 30 Prozent der Fälle tödlich verläuft (vgl. Prognose).

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