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Anamnese bei Herzrhythmusstörung

Die Beschreibung der Beschwerden gibt erste Hinweise.

Durch die Schilderung der Beschwerden beim Arzt entsteht meistens schon der erste Hinweis auf das Vorliegen einer Herzrhythmusstörung. Gibt der Betroffene beispielsweise an, er leide unter Herzstolpern und Herzrasen, so deutet das auf eine tachykarde Herzrhythmusstörung (zu schneller Herzschlag) hin, wogegen Schwindelgefühl und Anfälle kurzer Bewusstlosigkeit eher auf eine bradykarde Herzrhythmusstörung (zu langsamer Herzschlag) schließen lassen. Leider bleiben einige Herzrhythmusstörungen, insbesondere Vorhofflattern und Vorhofflimmern, vollkommen unbemerkt, weil sie keine Beschwerden hervorrufen. Andere Herzrhythmusstörungen, z.B. Kammerflattern und Kammerflimmern sind echte Notfälle, die sehr schnell behandelt werden müssen, weil der Kreislauf des Betroffenen für die Blutversorgung der einzelnen Organe unter Umständen nicht mehr ausreicht und sich ein Kreislaufschock entwickeln kann.

 

Gezielt Fragen nach möglichen Auslösern gehören dazu.

Im Rahmen des Gesprächs wird der Arzt auch einige mögliche Auslöser für Herzrhythmusstörungen erfragen, z.B.
  • Medikamenteneinnahme,
  • bekannte Herzerkrankungen oder andere bestehende Krankheiten,
  • Kaffeekonsum, Rauchgewohnheiten,
  • Alkoholgenuss und
  • eventueller Drogenkonsum (insbesondere Kokain kann zum Auftreten tachykarder Herzrhythmusstörungen führen).

 

Verschiedene Erkrankungen können zu Herzrhythmusstörungen führen.

Bei einigen Betroffenen besteht bereits eine andere Herzerkrankung. Das legt den Verdacht auf eine Herzrhythmusstörung nahe, weil viele Herzerkrankungen und auch andere Erkrankungen zu Herzrhythmusstörungen führen können. Zu diesen gehören u.a.

An die Anamnese schließen sich die körperliche Untersuchung und möglicherweise auch apparative diagnostische Maßnahmen an, um die Diagnose zu sichern.

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