|
|
Anatomie und Physiologie
Grundlage für das Verständnis von Erkrankungen des Beckengürtels und des Hüftgelenkes
ist der besondere Aufbau des Beckens und seine spezielle Funktion. Hier finden Sie sowohl
allgemeine Aspekte des Gelenkaufbaus beschrieben, als auch den speziellen Aufbau des
Beckens und des Hüftgelenkes beschrieben. |
|
|
|
Hüftgelenkdysplasie /
Hüftgelenkluxation
Die Hüfte ist bei Kindern und auch bei Erwachsenen häufig von Erkrankungen betroffen.
Das Krankheitsbild der Hüftdysplasie oder Hüftgelenksfehlbildung entwickelt sich noch im
Mutterleib. Bei der rasanten Wachstumsentwicklung kommt es zu einer fehlerhaften
Ausbildung des Hüftgelenkes. Als Folge davon ist das Hüftgelenk häufiger von Luxationen
betroffen. |
|
|
|
Perthes-Erkrankung / Morbus
Perthes
Die Perthes-Erkrankung ist wohl die wichtigste Knochenbildungsstörung im Kindesalter. Sie
führt dazu, dass der Knochen im Bereich des Hüftkopfes abstirbt. Deshalb wird diese
Erkrankung auch häufig als jugendliche Hüftkopfnekrose bezeichnet. In Erscheinung tritt
die Krankheit meistens in einem Alter zwischen dem 5. und 8. Lebensjahr. |
|
|
|
Jugendliche
Hüftkopflösung
Die jugendliche Hüftkopflösung tritt häufig unter dem Einfluss der hormonellen
Umstellungsprozess während der Pubertät auf. Die normalerweise recht stabile Verbindung
zwischen Hüftkopf und Oberschenkelhals lockert sich und die beiden Anteile können sich
gegeneinander verschieben. Dieses ernstzunehmende Krankheitsbild tritt bei Jungen
häufiger auf, als bei Mädchen. |
|
|
|
Hüftgelenksarthrose
Die Arthrose des Hüftgelenkes wird in der Fachsprache auch Koxarthrose, Coxarthrose oder
Arthrosis deformans coxae. Arthrosen entwickeln sich immer aus einem Ungleichgewicht
zwischen der Belastungsfähigkeit des Gelenkes und der tatsächlichen Belastung. Das
führt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Die Hüftgelenksarthrose ist die
dritthäufigste Arthroseform überhaupt. Weil die Menschen immer älter werden, nimmt auch
die Zahl der Betroffenen zu. |
|
|
|
Arthrose
Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Allein in Deutschland haben über
20 Millionen Menschen zeitweilig Arthrosebeschwerden. 5 Millionen leiden aufgrund von
Arthrose an chronischen Schmerzen. Und diese Zahlen steigen, denn die Menschen werden
immer älter. Aber nicht nur ältere Menschen sind betroffen. Immer häufiger treten
Knorpelschäden schon bei Kindern und Jugendlichen auf. Mit Schmerzen und Behinderung muss
man sich nicht abfinden. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern
und einer Arthrose entgegenzuwirken. |
|
|
|
Schenkelhalsbruch
Der Oberschenkelhalsbruch ist eine häufige Verletzung bei alten und sehr alten Menschen.
Alte Menschen stürzen häufiger, als junge Menschen. Auch ist der Knochen häufig durch
Osteoporose vorbelastet und bricht schon bei geringer Gewalteinwirkung. Der Bruch des
Schenkelhalses ist eine schwere Verletzung. Sie führt häufig zu Gehbehinderungen und dem
Verlust von Selbständigkeit. Durch Komplikationen ist die Sterblichkeit bei älteren
Menschen mit etwa 6 Prozent sehr hoch. |
|
|
|
Coxa valga
Coxa ist das lateinische Wort für Hüfte. Valga heißt "nach innen gewölbt".
Bei der Coxa valga ist der Schenkelhalswinkel zu groß bzw. zu steil. Während des
Wachstums verändert sich der physiologische Schenkelhalswinkel. Der anfänglich große
Winkel wird langsam immer kleiner. Deshalb muss ein zu steiler Winkel mit den
alterstypischen Normwerten verglichen werden. |
Strukturen und Funktionen begreifen.
Funktionelle Anatomie - Therapierelevante Details. Band 2. LWS, Becken und Hüftgelenk,
Untere Extremität.
|
|
|
Coxa vara
Varus heißt "nach innen gekrümmt". Bei der Coxa vara ist der
Schenkelhalswinkel zu klein. Nach der medizinischen Definition spricht man von einer Coxa
vara, wenn der CCD-Winkel unter 120 Grad liegt. |
Sonographie der Säuglingshüfte und
therapeutische Konsequenzen. Buch und CD-ROM. Ein Kompendium.
|
|
|
Feedbackformular
Adresse:
MedizInfo®Becken und Hüfte
Schiffbrücke 45
D-24939 Flensburg
Germany
Tel.: +49 (0) 461 18250 96
Fax: +49 (0) 461 18250 97
Email:redaktion@medizinfo.com |
|