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Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenke - die Orthopädie ist das
medizinische Fachgebiet, das sich mit der Vorbeugung, Entstehung, Erkennung und Behandlung
von Formveränderungen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates beschäftigt.
Der Stütz- und Bewegungsorgane sind das größte Organsystem des menschlichen Körpers
und können von sehr vielen unterschiedlichen Formveränderungen, Funktionsstörungen,
Verletzungen und Erkrankungen betroffen sein.
Schon im 16. Jahrhundert war die Vermeidung von Spätfolgen durch Haltungsschäden bei
Kindern die zentrale Zielvorstellung, die dem medizinischen Fachgebiet der Orthopädie
ihren Namen verlieh. "Orthos" steht für "gerade" und
"pädie" bedeutet "Kind". Heute kann man davon ausgehen, dass jeder
Mensch in Laufe seines Lebens Bekanntschaft mit einem Orthopäden machen wird.
Überbelastungen, Fehlbelastungen oder Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung oder
Stoffwechselstörungen oder einfach "Verschleiß" führen heute häufiger denn
je zum Facharzt für Orthopädie. |
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Anatomie und Physiologie
Wie ein Puzzle ist der Bewegungsapparat des Menschen aus verschiedenen Teilen
zusammengesetzt. Flexibilität und Festigkeit unseres Körpers erfordern ein komplex
zusammenwirkendes System von Gelenken, Bändern, Knorpel, Menisken, Schleimbeutel,
Muskeln, und Sehnen. |
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Engpass-Syndrome
Das Nervengeflecht des menschlichen Körpers ist ungefähr 75 km lang. Die peripheren
Nerven für die Versorgung von Armen und Beinen haben daran einen großen Anteil. Sie
verlaufen häufig an anatomisch engen Stellen. Kommt es an diesen natürlichen Engpässen
zu einem verstärkten Druck, so kann das zu einem Funktionsverlust und sogar zu einer
Schädigung des Nervs führen. Die Folgen sind Schmerzen, Missempfindungen und Lähmungen
des Muskels, der von dem betroffenen Nerv versorgt wird. Deshalb werden die entstandenen
Krankheitsbilder auch Engpass-Syndrome genannt. |
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Erkrankungen von Becken und Hüfte
Ein Musiker erzeugt damit Schalleffekte, ein Schwimmer zieht darin seine Bahnen und jeder
Mensch trägt eins mit sich rum. Das Becken ist eines der bedeutendsten Anteile des
menschlichen Skeletts. Es verbindet die Beine mit dem Rumpf. Durch seinen bogenförmigen
Aufbau wird das Körpergewicht gleichmäßig auf die Oberschenkelknochen verteilt. Der
oben weite Beckeneingang verengt sich nach unten hin und kann so die weichen Beckenorgane
halten. Der Oberschenkelknochen ist im Hüftgelenk mit dem Becken verbunden. Diese
knöcherne Konstruktion kann durch angeborene und erworbene Erkrankungen geschädigt sein.
Auch die Blutgefäße und Nerven, die im Bereich des Beckengürtels verlaufen, können in
ihrer Funktion beeinträchtigt sein. Probleme beim Laufen und Haltungsschäden sind nur
einige der möglichen Folgen. Auf diesen Seiten finden Sie einen Überblick über die
häufigsten Erkrankungen des Beckengürtels. |
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Sportmedizin
Sport - Freizeitsport, Breitensport, Leistungssport - Sport ist eine Massenerscheinung und
sehr eng mit der Gesundheit verbunden. Viele Menschen treiben Sport, weil es Spaß macht.
Andere, weil es gesund ist. Oft wird Sport auch als Mittel der Therapie angewandt, denn
Sport und sportliches Training führt, richtig angewandt, zu einer verbesserten
Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus. Die Sportmedizin
beschäftigt sich mit dem Einfluss von Bewegung, Training und Sport auf die Gesundheit und
mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Sportverletzungen und Sportschäden.Dazu
gehören z. B. Blasen und Hautabschürfungen oder komplexere Sportverletzungen wie
Muskelrisse, Muskelzerrungen, Sehnenverletzungen und Gelenkversetzungen. |
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Erkrankungen der Wirbelsäule und
des Rückens
Es gibt wohl kaum etwas, das den Namen "Volkskrankheit" so sehr verdient, wie
die Rückenschmerzen. 90 Prozent der Bevölkerung machen damit Bekanntschaft. Schon Kinder
sind betroffen. Bewegungsmangel, Fehlbelastungen, Übergewicht, organische Veränderungen,
psychische Belastungen, angeborene Fehlstellungen der Wirbelsäule oder
Abnutzungserscheinungen - Rückenbeschwerden können sehr vielfältige
Ursachen haben. |
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