Aktuell: Online-Narbentest

Test zur Behandlung Ihrer Narben

Haut und Haar

 

Akne
Allergien
Berufsdermatosen
Anatomie
Bakterien
Erbkrankheiten
Haare
Haarausfall - Alopezie
Kleidung
Nagel
Narben und Narbenbehandlung
Neurodermitis
Parasiten, Ungeziefer, Insekten
Hautpilze
Psoriasis
Sexuell übertragene Erkrankungen
Sonne, Hitze, Kälte
Symptome
Talg- und Schweißdüsen
Tattoos und Piercing
Bösartige Tumore
Gutartige Tumore
Verhornungsstörungen
Viren
Vitiligo
Wundmanagement

Wie entstehen Berufsdermatosen?

In vielen Berufen ist die Haut häufig wechselnden Risiken ausgesetzt.

Berufsbedingte Hauterkrankungen sind in vielen Berufen die häufigste gemeldete Berufserkrankung. Besonders häufig betroffen sind Friseure, Bäcker und Maler. Bei diesen Berufen sind die Hände in hohem Maße so ziemlich allen Risikofaktoren für eine Hauterkrankung ausgesetzt. Dazu gehören vor allem Hitze und Kälte, Feuchtigkeit, Reinigungsmittel, Säuren und Laugen.

 

In der Backstube müssen die Hände allerlei aushalten.

In der Backstube gelangen bei der Bearbeitung von Teigen Hefebakterien und Säuren an die Hände. Fruchtsäuren, Laugen, Fleisch komplettieren das Angebot. Die Hände kommen mit ofenheißen Gegenständen ebenso in Berührung, wie mit tiefgefrorenen Nahrungsmitteln. Häufiges Händewaschen, wobei die Hände dann nicht immer ausreichend abgetrocknet werden, weicht die Haut auf und greift ebenfalls den Schutzmantel an. So können Allergene aus Mehl, Gewürzen, Reinigungsmitteln und viele andere in tiefere Hautschichten eindringen und dort zu schweren allergischen Hauterscheinungen führen.

 

Die Grafik zeigt 7 Tätigkeiten im Backgewerbe.

Beim Backen braucht man die Hände.Die häufigsten Hautbelastungen im Nahrungsmittelbereich sind:
  • Feuchtarbeit
  • Mikroverletzungen
  • Reinigungsmittel
  • Säuren und Laugen

Maßnahmen zum Hautschutz sind im Nahrungsmittelbereich schwierig. Hautschutzpräparate können in die Nahrungsmittel gelangen. Handschuhe sind nur teilweise praktikabel.

 

Berufsdermatosen treten bei Friseuren besonders häufig auf.

Besonders hoch sind die Zahlen der Betroffenen bei den Friseuren. Dauerwellenmittel, Haarfarben, Blondiermittel und Haarwaschmittel enthalten in hohem Maße Stoffe, die die Haut angreifen. Durch die Feuchtigkeit beim Haarewaschen wird die Haut aufgeweicht und ist so besonders empfänglich für Hautschädigungen durch Säuren und Laugen. Friseure sind besonders häufig von chronischen und hartnäckigen Hauterkrankungen an den Händen betroffen. Dabei sind die Erkrankungszahlen für junge Arbeitsnehmer und insbesondere Auszubildende besonders hoch. Gerade in der Ausbildung müssen die Betroffenen einen Großteil der Feuchtarbeiten (Haarewaschen etc.) in einem Salon übernehmen. Die Haut an den Händen wird dauerhaft aufgeweicht. Häufig werden keine Handschuhe getragen. Oder es werden flüssigkeitsdichte Handschuhe über einen zu langen Zeitraum (2 Stunden) ununterbrochen getragen. Der Hautschutz wird vernachlässigt. Schließlich will man ja "nur eben schnell" die Haare waschen. Diese Dauerbelastung kann die Haut nicht ausgleichen. Es entsteht ein "Überlastungsekzem" mit kleinen Hautveränderungen besonders in den Fingerzwischenräumen. Die Haut wird anfällig für das Eindringen von allergenen Substanzen.

Top

Zur Übersicht
Berufsdermatosen

 

MedizInfo®Shop / ServiceCenter


MedizInfo®Homepage
Zur Homepage

Zur Startseite
Haut und Haar